Spielmannszug Reiningen-Dielingen marschiert bei Karnevalsumzügen mit
So schön war es in Köln und Bonn

Stemwede/Köln/Bonn (WB). Der Spielmannszug Reiningen-Dielingen ist dieses Mal am Karnevalswochenende in zwei rheinischen Metropolen unterwegs gewesen.

Mittwoch, 06.03.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 09:26 Uhr
Die Stemweder sind diesmal beim Bonner Karneval mkit dabei gewesen.

Die Wetterprognosen sagten nichts Gutes voraus, so dass leider schon das Frühstück an der Autobahn den Jecken den ersten Regen brachte.

Aber in Köln, wo der Spielmannszug wieder ganz vorn mit dabei war, schien zum größten Teil sogar die Sonne. So wurden die Schull- und Veedelszöch mit kölscher Musik aus Dielingen für die Strecke von acht Kilometern und einer Zeit von etwa vier Stunden begleitet. Im Wechsel mit dem Regimentsspielmannszug der Kölner Roten Funken wurde begeistert für die vielen Fans am Straßenrand musiziert. Abends, nach einem gemeinsamen Essen in Deutz, wurde dieser Tag ausgiebig gefeiert. »Schön, wieder dabei zu sein«, waren sich die Dielinger einig.

Am Rosenmontag wurde dann zunächst mal ein Ständchen für den Ältesten des Vereins gesungen: Horst Pöttker wurde an diesem Tag 83 Jahre alt und ist immer wieder mit Leib und Seele dabei. Auch diesmal marschierte er als Ältester mit.

Anschließend fuhr der Bus die Spielleute allerdings weiter nach Bonn. Dieses Jahr hatten die Reininger aufgrund von Kürzungen des Festkomitees Kölner Karneval keinen Vertrag erhalten und sich somit in Bonn beworben.

Dort schien aber immerhin schon mal die Sonne. Der Zug ist – gemessen an der Einwohnerzahl – mit etwa 5000 Teilnehmern wesentlich kleiner, aber die Spielleute freuten sich über die herzliche Aufnahme durch den Festausschuss. Mit der Nummer 22 traten sie um 12.30 Uhr in den Zug ein.

Bei etwas langsamerem Tempo ging es durch die Altstadt der ehemaligen Bundeshauptstadt. Die gut gelaunten Menschen stehen hier in großen Scharen so dicht an der Straße (es gibt nur eine kleine Tribüne), dass auch die Musikkapellen mittendrin sein können. Leider spielte das Wetter dann nicht mehr mit. Nach dem ersten Kilometer, kurz vor dem Auftritt am alten Rathaus, wo auch die Kameras stehen, die den Zug ins Internet übertragen, fing es heftig an zu regnen.

Ein wenig durchnässt mussten die Dielinger nun den Rest des Zuges bestreiten. Aber nach kurzer Zeit hörte es dann auch wieder auf und die Jecken am Straßenrand litten ein wenig mit und freuten sich über die Musik. Auch die Dielinger freuten sich über die viele Ansagen und Begrüßungen durch die Lautsprecher. So etwas Persönliches gab es in Köln nicht mehr so häufig. Nach etwa 2,5 Stunden war es dann vorbei. Der erste Auftritt in Bonn hatte den Jecken gut gefallen. Nach dem Wechseln in trockene Kleidung und einer kleinen Stärkung mit Bockwürstchen und Brötchen traten sie die Heimreise an.

»Bedanken möchte sich unser Spielmannszug noch bei den Gastspielern aus Levern und Marl, die uns tatkräftig unterstützt haben und eingeladen sind, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein«, schreiben die Dielinger.

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