Aktion seit 15 Jahren: Leverner Geflügelzüchter zeigen Grundschülern niedliche Küken Kinder erleben »Wunder des Lebens«

Stemwede-Levern (WB/hm). So macht Lernen Spaß! Winzige Hühnerküken im flauschigen Kleid kuschelten sich unter der Wärmelampe und begrüßten die Leverner Grundschüler mit einem noch kaum hörbaren »Piep-piep«. Der Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) aus dem Stiftsort hatte traditionsgemäß die Erstklässler der benachbarten Grundschule auf den Hof von Friedrich Holtkamp eingeladen.

Praxisnaher Unterricht: Dieter Geisemeyer hat den Schülerinnen und Schülern den Weg vom Ei zum Küken erklärt.
Praxisnaher Unterricht: Dieter Geisemeyer hat den Schülerinnen und Schülern den Weg vom Ei zum Küken erklärt. Foto: Mühlke

»Vom Ei zum Küken« heißt die Aktion, die die Geflügelfreunde vor mehr als 15 Jahren ins Leben gerufen haben. Seither gehört der Besuch bei den putzigen Küken zum Höhepunkt im Sachkundeunterricht eines jeden Frühjahres.

Es dauert etwa drei Wochen bis die Hühnerküken ausgebrütet sind. »Dann haben sie noch keine Federn – die entwickeln sich aber rasch«, erklärte RGZV-Vorsitzender Dieter Geisemeyer. Der hatte für die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler zwar noch viel mehr Informationsmaterial mitgebracht, aber für die Erstklässler stand eindeutig der possierliche Hühnernachwuchs im Vordergrund.

Behutsam durften sie dann auch die Küken in die Hand nehmen. »Die haben aber kleine Flügel – wachsen die denn noch?«, war nur eine der Fragen, die es für Monika Gardemann oder Gisela Geisemeyer zu beantworten galt. Gleichermaßen löcherten die Kinder Gerd-Wilhelm Culemann mit Fragen. Der Taubenzüchter hatte einige Jungtiere mitgebracht.

Die Entwicklung vom Ei zum Huhn war zuvor auch Unterrichtsthema im Sachunterricht. »Schon seit einer Woche fragen die Kinder ständig, wann wir denn die Küken angucken können«, sagte Klassenlehrerin Katharina Rose, die mit ihrer Kollegin Manuela Wittenbrink mit 33 Schülern zu dem kleinen Ausflug gestartet war.

Damit die Grundschüler nicht hungrig zurück in den Unterricht mussten, spendierte der Rassegeflügelzuchtverein Bratwürstchen und Getränke.

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