Gemeinde fördert Medienentwicklung und weist Flächen aus Schule erhält I-Pads

Stemwede (ni). Einstimmig haben die Mitglieder des Stemweder Gemeinderates die Fortführung der Medienentwicklungsplanung und Digitalisierungsoffensive an der Stemweder-Berg-Schule beschlossen.

Blick von der Bahnbrücke: Die rot markierte Fläche links zwischen Bahn und Straße könnte bebaut werden.
Blick von der Bahnbrücke: Die rot markierte Fläche links zwischen Bahn und Straße könnte bebaut werden. Foto: Nichau

Neue I-Pads

Nach der Empfehlung des Rates sollen zum Schuljahr 2018/2019 die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen mit I-Pads (kleinen Handlichen Tablet-Computern) ausgestattet werden. Im weiteren Verlauf ist geplant jeweils die nachrückenden Klassen der Stufe sieben mit den entsprechenden Geräten neu auszustatten. Zum Schuljahr 2018/19 sollen auch die Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule – soweit noch nicht geschehen – mit jeweils einen I-Pad versorgt werden.

Zweigeschossig

Ebenso einstimmig passierten verschiedene Satzungen für Baugebiete in Stemwede den Rat. Geändert wird der Bebauungsplan »Schröttinghauser Straße« in Levern. Dort sind künftig auch zweigeschossige Wohnhäuser zugelassen. Einzige Beschränkung: Es dürfen pro Haus nur zwei Wohnungen gebaut werden. Damit will die Gemeinde den Bau von Wohnblocks verhindern.

Neues Baugebiet

Auch steht dem Bauen im neuen Siedlungsgebiet »In der Koppel« in Dielingen wohl nichts mehr im Wege. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger ist durchgeführt worden und es gibt keine Bedenken. Dies wurde auch schon im Bau- und Planungsausschuss bekannt gegeben.

Flächen erst ausweisen

Um für den Fall, dass die Baugrundstücke an dieser Stelle in Dielingen bald nicht mehr zur Verfügung stehen, hat die Gemeindeverwaltung angeregt, an anderer Stelle im Ort Baugrund auszuweisen und Planungsrecht zu schaffen. Dafür vorgesehen ist eine Fläche zwischen der nur einseitig bebauten Straße »Auf dem Placken« und der Bahnlinie.

Streitpunkt im Planungsausschuss war noch der mögliche Lärm durch die Eisenbahn. »Sollten wir nicht vorher die Deutsche Bahn wegen Lärmschutz befragen?«, hatte Ausschuss-Vorsitzender Michael Baude angeregt. Bauamtsleiterin Birgit von Lochow, setzte sich im Ausschuss aber damit durch, erst Baurecht zu schaffen und danach weiter zu agieren. Dem stimmten jetzt auch die Ratsmitglieder zu.

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