Akteure präsentieren dreistündiges Showprogramm – Gallier treffen auf Hippies Reiter laden Besucher zur Zeitreise ein

Stemwede-Oppendorf (WB). »Wer ein Pferd hat, hat den Schlüssel zur Welt«, besagt ein altes Sprichwort. Und genau das präsentierte der Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf beim traditionellen Weihnachtsreiten in der Oppendorfer Reithalle.

Von Heidrun Mühlke

Unter dem Motto »Entwicklung der Welt – eine kleine Zeitreise« boten die Akteure eine unterhaltsame Show am dritten Adventssonntag.

Die Besucher durften sich über ein gut dreistündiges Programm freuen, das Reiter und Voltigierer mit viel Engagement einstudiert hatten. Mit dabei waren alle Gruppen des Vereins, angefangen bei den Jüngsten, den vier- bis fünfjährigen kleinen Reitern bis hin zur hiesigen Reiterelite, der Westfälischen Meisterin im Einzel, Nathalie Döhnert.

Die Zeitreise auf dem Rücken der Pferde begann mit dem Urknall, galoppierte durch die Stein- und Eiszeit, machte Abstecher zu den Olympischen Spielen gleichermaßen wie zur französischen Revolution, trabte durch das Hippie-Zeitalter und endete in der Zukunft.

»Was in der Zukunft passiert, das kann niemand von uns vorhersagen«, machte Hartmut Wilking, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf deutlich. Aber jeder könne ein wenig davon träumen, so wie die Reiter auch. Denn, wie auch ein altes Sprichwort sagt: »Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde«.

Ein abwechslungsreicher Nachmittag mit akrobatischen Voltigier-Vorführungen und formvollendeten Dressurnummern zwischen Pferdehufen, Reitstiefeln und tollen Kostümen endete nach Einbruch der Dunkelheit. Und siehe da, auch der Nikolaus gab sich die Ehre. Dass er mit der Pferdekutsche in die Reithalle fuhr, versteht sich wohl von selbst.

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