Umfassendes Sicherheitskonzept für Stemweder Open-Air-Festival Security, Barrieren und Kontrollen

Stemwede (WB). Aufgestellte Container an den Eingängen zum Schutz vor Anschlägen mit größeren Fahrzeugen sowie Rucksack-Kontrollen: Diese Sicherheitsmaßnahmen hätten sich die Gründer des Stemweder Open-Air-Festivals vor 41 Jahren wohl noch nicht vorstellen können.

Von Dieter Wehbrink
Tausende von Besuchern werden wieder zum Open-Air-Festival erwartet.
Tausende von Besuchern werden wieder zum Open-Air-Festival erwartet.

Doch genau diese Maßnahmen sind am Wochenende, 18. und 19. August, ein wesentlicher Teil des Sicherheitskonzepts des 41. Stemweder Open-Air-Festivals. Der Schutz der vielen tausend Festivalbesucher vor Straftaten oder Attentaten hat hohe Priorität. »Wir werden mit vielen Beamten in direkter Bereitschaft stehen und auf dem Gelände selbst Kollegen in Zivil postieren«, sagte Ralf Steinmeyer, Sprecher der Polizeibehörde Minden-Lübbecke, vor dem Beginn der zweitägigen Großveranstaltung.

Der Veranstalter, der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) Stemwede, hat seit vielen Jahren Routine in Sachen Sicherheitsmaßnahmen. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Stemwede sowie anderen sicherheitsrelevanten Behörden und Institutionen wurde ein detailliertes Konzept erstellt, damit die große Open-Air-Veranstaltung möglichst ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen kann.

Letzte Absprachen aller Beteiligten wurden am Freitagmorgen, wenige Stunden vor dem Beginn des Festivals, besprochen. »Wir haben dafür gesorgt, dass sehr viele Mitarbeiter eines privaten Security-Dienstes auf dem Gelände sind«, sagte Wilhelm Lindemann vom Verein JFK dieser Zeitung. »Außerdem stellt unserer Verein ehrenamtliche Ordnerdienste. Sie alle stehen bei Bedarf sofort mit der Polizei in Verbindung.«

Neben den aufgestellten Containern an den Eingängen ist die Kontrolle der Rucksäcke auf Glas und andere potenziell gefährliche Gegenstände ein wesentlicher Aspekt. »Wir haben die Besucher im Vorfeld gebeten, keine Rucksäcke mit auf das Gelände zu bringen. Wenn sie es doch tun, werden sie kontrolliert.«

Vor Ort in Dauerbereitschaft sind traditionell auch wieder die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Raum Dielingen. In den vergangenen Jahren mussten sie häufiger kleine Brände auf dem Gelände oder auf dem Besucher-Campingplatz löschen.

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