Kinobetreiber Karl-Heinz Meier freut sich über die Anerkennung »Lichtburg« erhält Programmpreis

Stemwede/Quernheim (WB). Das Kino »Lichtburg« in Quernheim, das auch viele Stemweder regelmäßig besuchen, ist mit einem Förderpreis für die Gestaltung von Programmreihen ausgezeichnet worden. Kinobetreiber Karl-Heinz Meier, der auch das Elite-Kino in Espelkamp leitet, freute sich über die Anerkennung und den Geldpreis in Höhe von 1250 Euro.

Von Michael Nichau
»Lichtburg«-Betreiber Karl-Heinz Meier hat sich über den Preis aus den Händen von Thomas Schäffer gefreut.
»Lichtburg«-Betreiber Karl-Heinz Meier hat sich über den Preis aus den Händen von Thomas Schäffer gefreut.

Die »Lichtburg« war auch der Ort der Auszeichnung von 60 gewerblichen und nichtgewerblichen Lichtspielhäusern aus Niedersachsen. Sie haben die Kinopreise der Nordmedia Film- und Mediengesellschaft erhalten. Zu den Preisträgern der gewerblichen Kinos zählt das Dersa-Kino in Damme, von dem aus das Rahdener Lichtspielhaus betrieben wird. Die drei Hauptpreise mit je 3500 Euro gingen nach Braunschweig, Bremen und nach Oldenburg.

Karl-Heinz Meier freute sich, Gastgeber für die große Preisverleihung sein zu dürfen. Dabei präsentierte Regisseur und Produzent Holger Tappe – er überreichte bei der Preiverleihung die Urkunden – seinen Animationsfilm »Happy Family«. Der Film nach der gleichnamigen Romanvorlage von David Safier startet ab 24. August bundesweit in den Kinos.

»Die Kinolandschaft ist so vielfältig wie ihre leidenschaftlichen und kompetenten Kinomacher«, erklärte Nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer. »Nicht nur in den Städten, sondern besonders auch in der Fläche wird exzellentes Kino geboten – dieses großartige und keineswegs selbstverständliche Engagement wird jedes Jahr durch die Kinoprogrammpreise gewürdigt.

Die Preisverleihung erfolgt immer an einer anderen Kinostätte und so auch häufig auf dem Land. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Kino am kleinsten Ort, die ›Lichtburg‹ in Quernheim. »Das war erneut ein würdiger und angemessener Rahmen für dieses Ereignis«, sagte Nordmedia-Geschäftsführer Schäffer.

Die Kinoprogrammpreise werden seit 1992 vergeben. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet, unter Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, der Lage des Kinos und ihrer Konkurrenzsituation. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt durch eine fünfköpfige Jury, die vom Kinobüro Niedersachsen/Bremen benannt wird.

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