Großes Rasentreckerrennen am Moorhof in Oppenwehe wird vorbereitet Trecker fahren um die Wette

Oppenwehe(WB). Mit viel Leidenschaft basteln sie an ihren Aufsitz-Rasenmähern – heraus kommen frisierte Rennmaschinen. Am Samstag, 1. Juli gehen die getunten Rasentrecker bei der elften Auflage des Oppenweher Rasentreckerrennens an den Start.

Von Heidrun Mühlke
Das Team der »Rasentreckerfreunde O&O« hat die Strecke präpariert und freut sich auf einen spannenden Renntag am 1. Juli.
Das Team der »Rasentreckerfreunde O&O« hat die Strecke präpariert und freut sich auf einen spannenden Renntag am 1. Juli. Foto: Mühlke

Dann wird die kurvenreiche, mit Strohballen gesichert, Rennstrecke auf dem weitläufigen Gelände der Gaststätte »Moorhof« aufgebaut. Ab 10.30 Uhr wird um Pokale gekämpft.

Den Oppenweher Renntag wird in diesem Jahr der NDR begleiten und dort filmen. Mit von der Partie ist auch Reporter Sven Tietzer, bekannt durch die Sendung »Treckerfahrer dürfen das!«. »Gedreht wird den ganzen Tag beim Rennen und im Fahrerlager für die 45-minütige Fernsehsendung«“, freut sich das Team der »Rasentreckerfreunde O&O«. Das Die beiden Buchstaben stehen dabei für Oppendorf und Oppenwehe.

Die hiesigen Rasentreckerfreunde erwarten Starter aus ganz Deutschland. Zwölf Runden müssen die getunten Boliden auf der etwa 600 Meter langen Piste drehen. »Dabei werden Höchstgeschwindigkeiten bis hin zu 70 Stundenkilometern erreicht«, erklärt Axel Jakobmeyer. Für die Zuschauer sei es ein spannendes Spektakel und auch die Fahrer kommen ganz schön ins Schwitzen, wenn die frisierten Kisten wie ein Geschoss abheben, wenn sie einen Huckel auf der Rennstrecke erwischt haben.

»Nur mit Geschwindigkeit allein ist hier allerdings kein Blumentopf zu gewinnen«, wissen die wagemutigen Piloten, sie müssten viel fahrerisches Können an den Tag legen.

Für die Renn-Rasenmäher gilt die Vorgabe, dass die Mäher einen serienmäßigen Rahmen und einen Rasentraktormotor haben müssen. Also jede Menge Spielraum für kreative Tüftler, die Boliden zu tunen. Bis zu 50 PS haben die Rasentrecker unter der Haube und können Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erreichen.

Ganz obenan steht natürlich die Sicherheit der tollkühnen Fahrer. »Es gilt Helmpflicht, gesichert sind die Piloten mit Brust- und Rückenprotektoren. Ganz wichtig ist der sogenannte ›Kill-Switch‹, das Not-Motor-Aus-Kabel«, erklärt Jakobmeyer. Piloten und Rasentrecker sind mit einem roten Kabel verbunden. »Sollte der Fahrer vom Renn-Trecker fallen, wird durch den Zug des Kabels sofort der Motor ausgeschaltet«, erklären die Fahrzeugführer.

Mehr Infos zum Rennen gibt es im Internet.

www.rasentreckerrennen-oppenwehe.de

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