Veranstaltung an »Meier’s Deele« in Oppenwehe zieht Besucher an »Spargel satt« für alle

Stemwede-Oppenwehe (WB). Was darf es dazu sein? Schnitzel und Lachs oder doch ganz klassisch mit Kartoffeln und zerlassener Butter? Wer darauf antwortet: »Egal, Hauptsache Spargel«, ist in Oppenwehe genau richtig gewesen.

Spargel satt im Spargeldorf: Dörthe Meier von »Meier’s Deele« steht am Büfett und zeigt das edle Gemüse, das wieder für großen Besucherandrang gesorgt hat.
Spargel satt im Spargeldorf: Dörthe Meier von »Meier’s Deele« steht am Büfett und zeigt das edle Gemüse, das wieder für großen Besucherandrang gesorgt hat. Foto: Florian Hemann

Denn in und um »Meier’s Deele« drehte sich alles um das königliche Gemüse. Die Gaststätte veranstaltete den traditionellen Oppenweher Spargelmarkt. Und der

Tradition entsprach auch der Anblick der parkenden Autos und Busse entlang der Straße »Zum Dorferfeld«. Von Höxter über Osnabrück bis hin zu Bielefeld: Die Kennzeichen verrieten es, welch zum Teil weiten Wege in Kauf genommen wurden, um die edlen Stangen im »Spargeldorf«, wie Seniorchef Karlheinz Meier Oppenwehe nicht ohne Stolz nennt, zu genießen.

Zufrieden mit Wetter

»Wir sind sehr zufrieden«, sagte Juniorchefin Dörthe Meier beim Anblick des Treibens – und mit Blick gen Himmel. Strahlender Sonnenschein lag über Stemwede. Nach den wechselhaften Wetterverhältnissen der vergangenen Tage, habe man sich schon etwas Sorgen gemacht, gab sie zu verstehen. »Das Wetter ist eigentlich wie bestellt«, freute sie sich.

Aus ganz Deutschland

Mit den ersten Sonnenstrahlen und noch vor offiziellem Beginn seien die ersten Besucher bereits zum Frühstücken eingetroffen. »Zwölf Busse haben uns in diesem Jahr angefahren«, erklärte Dörthe Meier. »Von der Küste bis zum Ruhrgebiet«, fügt ihr Vater Karlheinz hinzu. In Oppenwehe angekommen erwartete die Gäste »Spargel satt« beim Büffet oder à la carte. Ebenso bot sich eine »bunte Mischung an Ständen«, wie Dörthe Meier das Treiben rund um das Gasthaus beschrieb.

Viele Verkaufsstände

Kunsthandwerk, Marmeladen oder Spirituosen gab es – und natürlich Spargel zum Mitnehmen. Nur kommt der zum Bedauern von Vater und Tochter Meier nicht mehr aus Oppenwehe. Denn von den ursprünglich so zahlreich vertretenen Anbauern sei im »Spargeldorf« nur noch ein einziger übrig geblieben, merkten sie recht bedrückt an. Und so kamen die Stangen aus Tonnenheide vom Spargelhof Winkelmann.

Essen und Trinken

Doch es boten sich auch noch andere kulinarische Möglichkeiten. So gab es an einem Stand des Gastgebers Backschinken und wenige Meter weiter klassische Bratwurst und Pommes frites. So war der Oppenweher Spargelmarkt am Ende nicht nur für die Liebhaber des königlichen Gemüses eine Veranstaltung zum Anbeißen.

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