Nach dem Starkregen: Der Feinkost-Spezialist kann zurzeit keine Ware ausliefern Wassermassen richten hohen Schaden bei Rila an

Stemwede (WB). Einen Kapitalschaden haben die Regenmengen vom Sonntag in Stemwede beim Feinkost-Spezialisten Rila angerichtet. Große Wassermassen drückten in der Endkommissionierungshalle des Leverner Unternehmens ein großes Loch ins Dach.

Von Dieter Wehbrink
Firmenchef Helmut Richter zeigt das beschädigte Dach.
Firmenchef Helmut Richter zeigt das beschädigte Dach. Foto: Dieter Wehbrink

Das Wasser ergoss sich ausgerechnet über die empfindliche Steuerungselektronik der Anlage und zerstörten sie. Die Folge: »Wir können keine Ware mehr ausliefern«, sagt Firmenchef Helmut Richter. 

Wann der Schaden behoben werden kann, steht noch nicht fest. »Zurzeit machen meine Leute sauber. Danach muss ich 30 Mitarbeiter vorläufig nach Hause schicken«, sagte Richter dem WESTFALEN-BLATT.

Bedroht von den oberirdischen Wassermassen war auch das große Rila-Hochregallager. Das Wasser drückte durch die Türen. Der Feuerwehr aus Lübbecke gelang es jedoch, den Pegel so niedrig zu halten, dass die Motoren der Regalfördertechnik unversehrt blieben.

Lesen Sie mehr am Dienstag im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Stemwede.

Weite Teile im Süden von Levern stehen unter Wasser. Der Diekfluss, normalerweise ein kleiner Bach, ist innerhalb weniger Stunden zum reißenden Gewässer geworden. Foto: Dieter Wehbrink

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.