Firma Hotze aus Leese baut den Standort an der Eisenbahnstraße aus – noch kein Eröffnungstermin
Rahden bekommt einen Baumarkt

Rahden -

Die gute Nachricht zuerst: Rahden bekommt einen Baumarkt.

Freitag, 05.02.2021, 09:44 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 09:48 Uhr
„So ähnlich wie im Werkzeug-Fachmarkt soll es bald auch im Hotze-Baumarkt aussehen“, erklärt Holger Steding. Foto: Michael Nichau

Baustoffe Hotze, Familienbetrieb aus Leese (Niedersachsen) will in einem Teil des ehemaligen „Bau-King“ an der Eisenbahnstraße ein Baumarktsortiment einrichten.

Hotze hatte im Sommer einen Baustoffhandel auf dem Gelände eingerichtet, die bis dahin etwa ein Jahr leerstehende Immobilie wieder mit Leben gefüllt. „Und eigentlich wollten wir Ende Februar den Baumarkt hier neu eröffnen“, sagt Holger Steding, Betriebsleiter des Marktes. „Daraus wird wohl wegen der Corona-Auflagen noch nichts werden“, schränkt er ein.

Die Regale für den Baumarkt-Teil, der den Baustoffhandel ergänzen soll, sind bereits aufgebaut. Sie füllen den südlichen Teil des Gebäudes in Richtung Mindener Straße. Und auch draußen stehen bereits Stabgitterzäune für den Außenbereich, in dem es Baustoffe in kleineren Mengen geben wird.

In diesem Teil des Gebäudes soll der Baumarkt eingerichtet werden

In diesem Teil des Gebäudes soll der Baumarkt eingerichtet werden Foto: Michael Nichau

„Palettenweise haben wir etwa Pflastersteine im Baustoffhandel in der großen Halle im Norden des Grundstücks gelagert“, erläutert Steding. Doch mit dem Baumarktbereich können sich auch Privatleute, die mal nur einen Sack Zement brauchen, hier bedienen. „Beide Geschäfte werden sich ergänzen“, sagt Steding.

Auch bleibe der Werkzeug-Fachmarkt beim Baustoffhandel erhalten. „So können auch Privatleute wertige Werkzeuge erstehen“, sagt der Betriebsleiter.

Für Privatleute hat der Baustoffhandel derzeit nicht geöffnet. „Es ist aber möglich, telefonisch vorzubestellen und die Baustoffe dann bei unserem Abholschalter mitzunehmen.“ Bezahlt werde kontaktlos per EC-Karte.

Diese Möglichkeit würden die Privatleute aber im zweiten Lockdown gar nicht so stark wahrnehmen, sagt der Marktleiter. „Im Frühjahr 2020 konnten sich die Baumärkte nicht vor Kunden retten. Das ist aber bei der Abhol-Möglichkeit nicht so. Die Kunden brauchen wahrscheinlich das Baumarkt-Erlebnis, anschauen und aussuchen zu können“, meint Steding.

Er selbst freue sich auf den neuen Baumarkt, zumal er seine Lehrjahre „über die Straße“ bei der Firma Hollenberg absolviert habe, sagt Holger Steding. Heute sei dort das Fitnessstudio untergebracht.

Und noch etwas verbindet Steding mit der „Bau-King“-Immobilie: Sein Vater hat als Architekt die Entwürfe für das Gebäude gezeichnet. „Noch per Hand, nicht am Computer.“

Holger Steding selbst hat knapp 18 Jahre andere Wege beschritten: mit Versicherungen und auch in der Gastronomie („Steinzeit“).

„Jetzt bin ich wieder zurück bei meinen Wurzeln im Baustoff- und Baumarkt-Geschäft, diesmal mit der Familie Hotze. Sie betreibt mehrere Baustoffgeschäfte und Baumärkte mit Hauptsitz in Leese, etwa auch den Hagebaumarkt in Petershagen-Lahde.“

Die insgesamt vier Baumärkte mussten wegen Corona schließen. Jetzt will Hotze möglichst schnell wieder öffnen: „Wir haben viele Kollegen in Kurzarbeit schicken müssen. Der Betrieb, auch im Baustoffhandel, läuft derzeit mit wenig Personal“, sagt Steding.

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