Corona im Pflegeheim Preußisch Ströhen: Zahl der Opfer auf elf gestiegen
Zwei weitere Bewohner gestorben

Preußisch Ströhen /WB/ni) -

Zwei weitere Todesfälle von Bewohnern muss Jürgen Storz, Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims Gärtner in Rahden-Preußisch Ströhen, vermelden. Damit ist die Gesamtzahl auf elf gestiegen.

Montag, 11.01.2021, 12:52 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 13:31 Uhr
Im Pflegeheim in Preußisch Ströhen ist zur Jahreswende eine Corona-Infektion aufgetreten Foto: Dieter Wehbrink

Die beiden Senioren seien am Samstag und Sonntag im Krankenhaus an den Folgen der Covid-19 Infektion gestorben. Beide hätten unter Vorerkrankungen gelitten, sagte Storz.

Auf der anderen Seite seien bisher keine weiteren Bewohnerinnen oder Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. „Es sind also vor Ort keine weiteren Erkrankungen unter den zu Pflegenden aufgetreten“, sagte Jürgen Storz.

Zwei Patienten würden genesen aus dem Krankenhaus zurückkehren und könnten wieder vor Ort gepflegt werden, lautete eine weitere gute Nachricht. „Weitere neue Tests stehen am Dienstag auf der Tagesordnung“, sagte der Geschäftsführer.

Das Gesundheitsamt will jetzt untersuchen, ob wir es hier mit der mutierten und wesentlich ansteckenderen Variante des Virus zu tun haben.

Jürgen Storz, Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims Gärtner

Man habe in dieser Zeit trotz aller Mühsal und belastender Ereignisse viel gelernt: „Es ist wichtig, jetzt Mitarbeiter auch wieder aus dem Betrieb herauszunehmen und ihnen Ruhe zu gönnen“, meinte Storz. Immerhin kämen jetzt jeden Tag ein bis zwei Mitarbeiterinnen aus der Quarantäne zurück. Eine Mitarbeiterin wurde allerdings mit einem schweren Verlauf ins Krankenhaus eingewiesen.

„Das Gesundheitsamt will jetzt untersuchen, ob wir es hier mit der mutierten und wesentlich ansteckenderen Variante des Virus zu tun haben“, kündigte er an. Denn: Trotz aller Hygienemaßnahmen hätten sich einige Mitarbeiter angesteckt. „Das ist für uns eigentlich nicht zu erklären“, meinte Storz.

Er sprach seinen Mitarbeitern Dank aus, dass sie in der derzeitigen Krisensituation solchen Einsatz zeigen würden. „Das kann man gar nicht hoch genug anrechnen, denn auch die seelische Belastung ist für sie hier sehr groß.“

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