Heiligabend-Gottesdienste in Rahden in Corona-Zeiten: „Keine Angst vor Regen“ lautet die Devise
Diesmal wird draußen gefeiert

Die ersehnte Weihnachtszeit mit den gewohnten Gottesdiensten am Heiligabend wird auch in der Rahdener Innenstadt in diesem Jahr aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen anders verlaufen als in den Jahren zuvor.

Sonntag, 06.12.2020, 17:41 Uhr aktualisiert: 06.12.2020, 17:54 Uhr
Auf dem Kirchplatz in Rahden sollen zu Weihnachtenkurze Gottesdienste gefeiert werden. Das verspricht ein ganz neues Erlebnis zu werden. Foto: Michael Nichau

„Dicht gefüllte Feiern mit vielen Menschen eng beisammen wird und darf es nicht geben. Gemeinschaft erleben und zugleich Abstand halten – so werden wir miteinander den Heiligen Abend auf dem Kirchplatz in Rahden feiern“, heißt es im aktuellen Gemeindebrief.

„Unter dem Motto „Keine Angst vor Regen!“ haben wir als Gemeinde beschlossen, die Heiligabendgottesdienste unter freiem Himmel zu feiern. Wir lassen uns von dem Wetter überraschen und werden auf jeden Fall draußen feiern“, schreibt Pfarrerin Gisela Kortenbruck.

Nur die Christmette am 24. Dezember um 23 Uhr wird in der St.-Johannis-Kirche sein, wie auch die Gottesdienste am 1. Weihnachtstag und am 27. Dezember.

„Am 26. Dezember ist in Rahden kein Gottesdienst. Sie sind eingeladen, mit Ihren Familien oder auch alleine, nachmittags am Heiligabend die Christfeiern auf dem Kirchplatz zwischen Kirche und Gemeindehaus zu besuchen. Da sich nicht zu viele Menschen zugleich zusammenfinden dürfen und es die Möglichkeit geben muss, entsprechend der Coronaverordnungen Abstand zu halten, werden wir am Nachmittag des Heiligabends jeweils zur vollen Stunde um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr einen etwa 30-minütigen Gottesdienst feiern“, heißt es von der Kirchengemeinde Rahden.

Gestaltet werden die Gottesdienste um 15 Uhr und 16 Uhr, die sich besonders an Familien mit Kindern richten, von Pfarrer Udo Schulte. Es wirken einige Jugendliche der neuen Konfirmandengruppe mit. Sie bringen ein kleines Krippenspiel zur Aufführung.

Die Gottesdienste um 17 und 18 Uhr werden Pfarrerin Wirwe Grau-Wahle und Udo Schulte gemeinsam gestalten. In diesen Christvespern werden jeweils wichtige Personen der Weihnachtsgeschichte vorgestellt. Geplant ist für alle Christfeiern die Mitwirkung des Posaunenchores und des Kantors Thomas Quellmalz.

„Wir hoffen, dass das gemeinsame Singen auf dem Kirchplatz an Heiligabend möglich ist. Eingang und Ausgang für den Gottesdienst zwischen Kirche und Gemeindehaus werden gekennzeichnet sein. Falls der Platz für einen Gottesdienst zu voll wird und die notwendigen Abstände nicht mehr einzuhalten sind, müssen die Besucher einen der nachfolgenden Gottesdienst wählen“, heißt es.

Sitzgelegenheiten wird es nur in sehr begrenztem Rahmen geben, so dass die meisten Besucher die kurzweiligen Gottesdienste im Stehen feiern werden. Zugleich wird die St.-Johannis-Kirche geöffnet sein. In der Zeit von 14.30 bis 18.30 Uhr am Nachmittag des Heiligabends gibt es die Möglichkeit, in die St.-Johannis-Kirche zu gehen, den erleuchteten Weihnachtsbaum und die Krippe zu bestaunen, das Weihnachtswunder zu erleben und innezuhalten. „Wer möchte, darf gerne das Licht von Bethlehem in einer eigenen Laterne mit nach Hause nehmen. Der Zugang zur Kirche wird über den Turmeingang möglich sein, der Ausgang jeweils an den Seiten“, heißt es im Gemeindebrief.

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