Deutsche Post rechtfertigt sich für Verspätungen: „Krankheitsfälle“
Briefe kommen nicht immer täglich an

Rahden -

Die Deutsche Post hat Verspätungen bei der Briefzustellung in Rahden eingestanden.

Dienstag, 01.12.2020, 14:34 Uhr

Nicht jeder Post-Kunde weiß, wann seine Briefe eigentlich ankommen sollten. Der Blick auf den Poststempel zeigt manchmal schon eine längere Laufzeit an.

Ein Rahdener Postkunde hat allerdings einen erweiterten Service für Briefe aktiviert, die an seine Adresse gerichtet sind: Im Briefzentrum, in dessen Nähe sie aufgegeben worden sind, werden die Schreiben gescannt und per Mail dem jeweiligen Adressaten angekündigt.

Der Rahdener Kunde wunderte sich darüber, dass diese Schreiben erst später – nach seiner Aussage nur einmal in der Woche – bei ihm ankamen. Und das obwohl die Deutsche Post ja eine Verpflichtung habe, die Briefe täglich zuzustellen.

Eine Nachfrage dieser Zeitung bei der Deutschen Post AG brachte Klarheit: „Ja, es hat verzögerte Zustellung gegeben“, räumte Rainer Ernzer, Pressesprecher der Post ein. „Wir sind durch erhebliche Krankheitszahlen gebeutelt. Diese Lücken waren in der Vorwoche nicht zu schließen“, sagte er.

In dieser Woche wolle die Post die Briefzustellung wieder im Griff haben, sagte der Unternehmens-Sprecher. „Es sind aber im Rahdener Raum noch nicht alle Mitarbeiter wieder an Bord, so dass es doch noch zu Verzögerungen kommen kann“, meinte Ernzer.

„Diese Situation hat zu erheblichen Verzögerungen geführt und ist durchaus nicht in unserem Sinne“, meinte der Sprecher. Er entschuldigte sich im Namen der Deutschen Post für die Verzögerung, die sowohl mit Corona als auch mit der Erkältungszeit zu erklären sei.

„Es kann deshalb sein, dass jetzt ein Berief zwei bis drei Tage unterwegs ist, bis er den Empfänger erreicht“, warb Ernzer um Verständnis.

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