Stadt erhält Fördermittel aus Düsseldorf – 13 Strecken profitieren
1,3 Millionen für Rahdener Straßenbau

Rahden (WB). Die NRW-Landesregierung hat zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes ein Investitionspaket für die Kommunen beschlossen. Teil dieses Paketes ist unter anderem ein Sonderprogramm „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur Straßen und Radwege“.

Dienstag, 08.09.2020, 02:00 Uhr
Bianca Winkelmann und Christian Kammeier am „Alten Postweg“ in Preußisch Ströhen. Auch die Erneuerung dieser Straße wird durch Landesmittel finanziert. Die Stadt Rahden muss allerdings auch Eigenmittel aufbringen.

Dieses ist mit 50 Millionen Euro dotiert und bis Ende 2021 befristet. „Die NRW-Koalition steht als verlässlicher Partner an der Seite der Kommunen“, betont die heimische Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann. „Die zusätzlichen Mittel füllen nicht nur die Lücken in den kommunalen Haushalten, die durch Ausfälle bei der Gewerbesteuer entstehen, sondern stärken auch die Konjunktur bei uns im Land. Das ist ein ganz wichtiges Signal an unsere Wirtschaft“, sagt die direkt gewählte Abgeordnete für den Altkreis Lübbecke, Hille und Petershagen.

Als eine der ersten Kommunen profitiert aktuell die Stadt Rahden. Etwa 1,3 Millionen Euro vom Land fließen in NRWs nördlichste Kommune, um dort 13 Straßen auf einer Gesamtlänge von knapp 13 Kilometern zu sanieren. „Zu verdanken ist dies dem schnellen Handeln der Verwaltung um Bürgermeister Dr. Bert Honsel. Dadurch, dass die Stadt immer eine Liste mit möglichen Baumaßnahmen in der Schublade hat, konnte rasch reagiert werden. Von den 13 gestellten Anträgen werden alle gefördert“, freut sich die Christdemokratin und hofft, dass weitere Mühlenkreis-Kommunen Anträge stellen und profitieren werden.

Drei der Straßen liegen auch im Nordpunktdorf Preußisch Ströhen. Christian Kammeier, Ratsherr aus der Ortschaft, kann die Mittel aus Düsseldorf nur begrüßen. „Ein gutes, sicheres Wegenetz ist nicht nur wichtig für Anwohner, Landwirtschaft und Gewerbetreibende, sondern beispielsweise auch für Radfahrer und damit insgesamt entscheidend für die Zukunft unserer Stadt. Dank der Landesmittel können wir einige Straßen, die aktuell in die Jahre gekommen sind, umfassend sanieren. Das ist ein großer Schritt nach vorne. Besonders erfreulich ist es, dass alle Ortschaften samt der Kernstadt profitieren“, sagt der Ratsvertreter.

Das sind die Straßen, die saniert werden sollen:

Ausführung in 2020:

Groß Barl (Wehe) 1147 Meter: 137.000 Euro Kosten (Förderung 116.450 Euro);

Poggendiek (Rahden) 700 Meter: 82.000 Euro (69.700 Euro Förderung);

Sielhorster Bruch (Sielhorst) 800 Meter: 95.000 Euro (809.750 Euro Förderung);

Auf der Masch/Oerlinger­hausen (Kleinendorf) 1190 Meter: 141.000 Euro (119.850 Euro Förderung);

Varler Wald (Varl) 980 Meter: 114.000 Euro (96.900 Euro Förderung;

In der Heide (Tonnenheide) 325 Meter: 48.000 Euro (40.800 Euro Förderung);

Auf der Schwielge (Preußisch Ströhen) 980 Meter: 124.000 Euro (105.400 Euro Förderung).

 

Ausführung in 2021:

Heuerorter Straße (Preußisch Ströhen) 700 Meter: 99.000 Euro (84.150 Euro Förderung);

Alter Postweg/Dreistatt (Preußisch Ströhen) 3090 Meter: 351.000 Euro (298.350 Euro Förderung);

In der Laune (Wehe) 710 Meter: 88.000 Euro (74.800 Euro Förderung);

Pulverstraße (Tonnenheide) 400 Meter: 51.000 Euro (43.350 Euro Förderung);

In den Sennen (Wehe) 1280 Meter: 154.000 Euro (130.900 Euro Förderung;

Westermoor (Tonnenheide) 200 Meter Länge: 51.000 Euro Kosten (43.350 Euro Fördermittel).

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