Grüne des Ortsvereins stellen ihr Wahl-Team und ihre Ziele vor
Mehr Umweltschutz in Rahden

Rahden (WB/ni). Die Rahdener Grünen haben ihr Team für die Kommunalwahl im September aufgestellt und ihre Ziele für die Kommunalpolitik in Rahden definiert. „Wir Rahdener Grünen wollen ein lebens- und liebenswertes, zukunftsfähiges Rahden“, schreibt Cornelia Schmelzer.

Donnerstag, 02.07.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 05:02 Uhr
Die Rahdener Grüpnen haben im Bahnhof das team für die Kommunalwahl im September zusammengestellt und Ziele formuliert.

„Das heißt für uns, dass man sich auch in Rahden mit den Folgen des Klimawandels, der Erderwärmung, dem Rückgang der Artenvielfalt auseinandersetzt, Handlungskonzepte entwickelt und umsetzt“, heißt es in der Mitteilung der Partei.

Klimaschutz

Das Klimaschutzkonzept, das vom Kreis und sieben Kommunen, darunter auch Rahden, aufgestellt wurde, müsse auch in Rahden beschlossen und umgesetzt werden. Eine städtische Klimaanpassungsstrategie, die auch gelebt und nach der gehandelt werde, sei die logische Folge. „Bislang hat man in Rahden viel zu sehr gezaudert und gezögert und nicht konsequent gehandelt“, lautet der Vorwurf.

„Wir möchten in der nächsten Wahlperiode in Rahden eindeutige Akzente für den Klima- und Umweltschutz setzen. Dazu gehört, dass in Neubaugebieten genauso eine CO 2 -Neutralität angestrebt wird wie auch in den städtischen Betrieben und Einrichtungen. Das Potenzial zur Erzeugung erneuerbarer Energien für Strom und Wärme ist in Rahden noch lange nicht ausgeschöpft – wir setzen uns für die Unterstützung von Bürgerwind- und Bürgerphotovoltaikanlagen ein“, schreiben die Grünen in ihrem Programm.

Blühstreifen

„Wir wollen unsere Alleen erhalten und erweitern und eine Vernetzung von artenreichen Biotopen durch Wallhecken und Blühstreifen erreichen. Rahden ist eine der waldärmsten Gegenden; durch die Bereitstellung von Flächen für eine natürliche Waldentwicklung möchten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Bislang sei in Rahden noch nichts zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie getan worden. Ein ökologisch guter Zustand des Grundwassers führe letztlich auch zu gutem Trinkwasser. Mit einer Renaturierung der Kleinen Aue könnten erste Schritte in die richtige Richtung gelenkt werden, heißt es von den Grünen.

Bildung in Rahden

„Wir wollen den Bildungsstandort Rahden stärken, dazu gehören eine vielfältige Kindertagesstättenlandschaft sowie attraktive Grund- und weiterführende Schulen. Der Anschluss aller Schulen an schnelles Internet und die Versorgung mit dem notwendigen Equipment ist eine wichtige Voraussetzung dafür. Eine gute Ausstattung unserer Schulen ist für uns genauso wichtig wie deren energetische Sanierung.“ Ebenso werde mehr Sicherheit im Schülerverkehr benötigt. Dazu gehöre unter anderem ein zentraler Busbahnhof am Nordweg.

„Lebenslanges Lernen ist heute eine Selbstverständlichkeit, dafür braucht es attraktive Räume für die unterschiedlichen Bildungsträger wie beispielsweise Musikschulen oder Volkshochschule. Mit der Schaffung eines Jugendrates möchten wir jungen Menschen eine Plattform bieten, um sich aktiv in die Gestaltung und die Entscheidungen in Rahden einzubringen“, schreibt Schmelzer.

Ein zukunftsfähiges Rahden brauche außerdem eine starke, breit aufgestellte Wirtschaft. Mit der Gründung eines Stadtmarketingvereines sowie einem attraktiven professionellen Stadtmarketing sowie einem aktiven Leerstandsmanagement für Gewerbe und Industrie, wollen die Grünen Rahden zukunftsfähig aufstellen:

„Wir benötigen eine strategische Entwicklung von interkommunalen Gewerbegebieten und keine planlosen Flickenteppiche. Der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes ist sowohl für die Wirtschaft als auch die Menschen unabdingbar und kann auch zu zusätzlichen Arbeitsplätzen in den eher ländlichen Gebieten führen.“ Zu einem attraktiven Rahden gehört für die Grünen ebenfalls eine Innenstadt, die für Jung und Alt ein Einkaufserlebnis bietet, Spielgeräte auf dem Kirchplatz vorhält und eine aktive Unterstützung von Kunst und Kultur gewährleistet. „Unser Rahden ist bunt, offen und tolerant“.

Die Kandidaten der Grünen in Rahden

Reserveliste: Listenplatz 1: Winrich Dodenhöft; Listenplatz 2: Detlef Müller; Listenplatz 3: Monika Pretzel; Listenplatz 4: Manfred Krämer; Listenplatz 5: Gerhard Jäkel; Listenplatz 6: Bernhard Nolte; Listenplatz 7: Veronika Dodenhöft; Listenplatz 8: Wolfgang Henke; Listenplatz 9: Erika Jäkel; Listenplatz 10: Heiko Dodenhöft; Listenplatz 11: Matthias Kluth und Listenplatz 12: Cornelia Schmelzer.

Die Wahlkreise wurden wie folgt besetzt:

Wahlbezirk 010 – Rahden West: Gerd Jäkel; Wahlbezirk 020 – Rahden Mitte: Veronika Dodenhöft; Wahlbezirk 030 – Rahden Nord: Manfred Krämer; Wahlbezirk 040 – Stelle: Bernhard Nolte; Wahlbezirk 050 – Kleinendorf West: Monika Pretzel; Wahlbezirk 060 – Kleinendorf Süd: Cornelia Schmelzer; Wahlbezirk 070 – Kleinendorf Mitte: Oliver Schlüter; Wahlbezirk 080 – Kleinendorf Nord: Udo Nottbeck; Wahlbezirk 090 – Varl Nord: Matthias Kluth; Wahlbezirk 100 – Varl Süd: Winrich Dodenhöft; Wahlbezirk 110 – Sielhorst: Detlef Müller; Wahlbezirk 120 – Preußisch Ströhen West/Tielge: Heike Bergmann-Henke; Wahlbezirk 130 – Preußisch Ströhen Ost: Wolfgang Henke; Wahlbezirk 140 – Wehe: Sarah Eylers; Wahlbezirk 150 – Wehe Barl: Heiko Dodenhöft; Wahlbezirk 160 – Tonnenheide Nord: Stefan Bergmann und Wahlbezirk 170 – Tonnenheide Süd: Erika Jäkel.

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