Investor Norbert Kip musste das Gebäude in Rahden komplett entkernen
Eisdiele will im März neu eröffnen

Rahden (WB). Es ist ein ehrgeiziges Projekt, dass sich Eisdielen-Besitzer Norbert Kip vorgenommen hat. Aus der „Renovierung“ des Rahdener Ladenlokals mit der „Verschiebung der Theke auf die andere Seite“, ist eine Komplett-Sanierung des gesamten Gebäudes geworden.

Freitag, 07.02.2020, 07:00 Uhr
Neue Träger und eine neue Brandschutzdecke sind im Gastraum eingezogen worden. Norbert Kip ist zufrieden. Foto: Michael Nichau

„Wegen der Statik mussten Stahlträger neu eingezogen werden. Der Balkon, den wir eigentlich erhalten wollten, musste weichen, da er nicht tragfähig war. Inzwischen ist der Glasvorbau in Richtung Kirchplatz eingebaut worden“, freut sich der Fachmann aus Neuss.

Viele Baumaßnahmen bleiben den künftigen Besuchern verborgen

Norbert Kip mit Besuch von der Stadtverwaltung Rahden, Manfred Cording und Dieter Drunagel, über den Plänen für den Ausbau.

Norbert Kip mit Besuch von der Stadtverwaltung Rahden, Manfred Cording und Dieter Drunagel, über den Plänen für den Ausbau. Foto: Michael Nichau

Auch sonst sieht man der Fassade schon den neuen Glanz an. Auch die Fenster mussten erneuert werden – natürlich denkmalschutzgerecht und in Holz. „Dass die Rundbogen nicht billig sind, versteht sich von selbst“, kommentiert er die „Kleinigkeiten“.

Denn: Die meisten Baumaßnahmen bleiben den künftigen Besuchern verborgen: Es musste eine komplette Feuerschutzdecke im Gastraum eingezogen werden. Alle Versorgungsleitungen und Heizung wurden neu eingebaut und an die neuen Verhältnisse angepasst. Und auch die Toilettenanlage ist komplett neu.

„Wir haben das Haus quasi entkernt und innen neu gebaut“, meint Kip. Sein ehrgeiziges Ziel: Anfang März will er mit Pächter Luigi Picconte das „Ottimo“ wieder eröffnen. Bis dahin muss noch ein schnelltrocknender Estrich eingebracht werden, dann rücken die Spezialisten aus Italien an:

Auch der Balkon kommt wieder zurück

„Die kommen mit einem kompletten Lastwagen mit der vormontierten Inneneinrichtung. Innerhalb von zehn Tagen bauen drei bis sieben Leute die Einrichtung im italienischen Stil ein. Und dann könnte die Eröffnung schon fast starten“, meint Kip.

Es geht voran auf der Baustelle: Der moderne Glasvorbau in Richtung Kirchplatz (rechts) ist schon installiert.

Es geht voran auf der Baustelle: Der moderne Glasvorbau in Richtung Kirchplatz (rechts) ist schon installiert. Foto: Michael Nichau

Noch aber leben Bauleiter und die zahlreichen – bis auf den Inneneinrichter – heimischen Firmen-Mitarbeiter auf der Baustelle. „Wir sind froh, dass wir jetzt alles nach außen dicht haben“, sagt Kip beim Ortstermin. Noch erkennt niemand, wo sich die etwa 30 bis 40 Sitzplätze im Innenbereich befinden werden. Lediglich auf den Plänen sind die Stühle und Tische zu sehen.

„Es wird schon schön werden“, ist Kip sicher, der in Neuss eine Fachfirma für Eisdielenbedarf betreibt. „Letztlich muss es das auch, denn ich habe hier nicht unerheblich investiert“, sagt er. Ganz werden die Rahdener auf den Anblick mit Balkon aber nicht verzichten müssen: „Wir bauen vor die Tür im ersten Stock doch noch einen kleinen Balkon an“, verrät der Bauherr. Er würde sich natürlich viele Besucher am Eröffnungstag wünschen.

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