Jugendcafé Rahden feiert Einweihung an der Langen Straße Das „zweite Zuhause“gefällt den Pädagoginnen

Rahden (WB). Ganz schön eng wurde es bei der Einweihungsfeier in den neuen Räumen des Jugendcafés der Stadt Rahden. Zahlreiche geladene Gäste hatten zum „Tag der offenen Tür“ den Weg in die ehemalige Gaststätte „Kiskerland“ an der Langen Straße gefunden. Hier hatte wegen geplanter Umbaumaßnahmen im Schulzentrum das Jugendcafé bereits im Oktober an neuer Stätte seine Pforten geöffnet (wir berichteten).

Von Anja Schubert
Anita Hasic (links), Jennifer Hormann und Johanna Thater (rechts) stießen mit Bürgermeister Bert Honsel auf die gelungene Renovierung der Räume an.
Anita Hasic (links), Jennifer Hormann und Johanna Thater (rechts) stießen mit Bürgermeister Bert Honsel auf die gelungene Renovierung der Räume an.

Jennifer Hormann und Johanna Thater, die während der Elternzeit von Stadtjugendförderin Vanessa Hermeling das Jugendcafé mit Unterstützung von Anerkennungspraktikantin Anita Hasic und etwa 16 Ehrenamtlichen leiten, begrüßten die sich aus Vertretern der Stadt und des Stadtrates, des Kreisjugendamtes sowie Vereinsvertretern und Sponsoren zusammensetzende Gästeschar.

Hormann verwies auf die Vielzahl an Angeboten, die mit den Kindern für die Kinder gestaltet werden. Vom Spielen bis zum Hausaufgaben machen sei im Jugendcafé alles möglich. Am Samstag warteten zudem mehrere kleine Aktionen auf die Gratulanten.

„Das Jugendcafé ist eine ganz wichtige Institution in Rahden. Daher sind wir als Stadtverwaltung froh, dass wir diese geeigneten Räume als vorübergehende Bleibe anmieten konnten,“ gratulierte Bürgermeister Dr. Bert Honsel, nicht ohne Vermieter Günter Brandt in seinen Dank einzubeziehen.

Damit es ein Anlaufpunkt zum Wohlfühlen wurde, hatte Anerkennungspraktikantin Anita Hasic mit den jungen Jugendcafe-Besuchern die Räumlichkeiten gemeinsam renoviert und nach deren eigenen Ideen gestaltet. „Es ist ein Stück Selbstverwirklichung in einem zweiten Zuhause auf Zeit“, wissen sie und ihre beiden Kolleginnen, die sich freuten, dass die Gestaltung und das Angebot von allen Seiten viel Zuspruch erfuhr.

Auch Vanessa Hermeling ließ es sich nicht nehmen, die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. „Es ist wirklich toll geworden“, urteilte sie. Dass sich die Kinder und Jugendlichen mit der Einrichtung identifizierten, sei die Hauptsache, denn für die nächsten vier Jahre sei dies ihr Treffpunkt. Solange rechne man mit dem Umbau von Sekundarschule und Mensa im Schulzentrum.

Mit dem Abschluss der An- und Umbaumaßnahmen soll das Jugendcafe wieder ins Schulzentrum zurückkehren, wo es zuletzt mehr als elf Jahre beherbergt war. „Da gibt es dann auch wieder ein großflächiges Freigelände was genutzt werden kann“, sprach Honsel das einzige Manko an, das man für die Räumlichkeiten an der Langen Straße ein Kauf genommen hatte.

Neben dem neuen Billardtisch durften sich die „Hausherrinnen“ zudem über eine Spende der Freien Wählergemeinschaft (FWG) freuen. „Die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt liegen uns am Herzen, das möchten wir mit dieser Finanzspritze zeigen“, unterstrichen Jürgen Steinkamp und Monika Staubach bei der symbolischen Scheckübergabe. Für den Betrag werde man sinnvolle Verwendung finden, betonte Jennifer Hormann, dass Ausflüge und Aktionen des Jugendcafés sich frei an den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientierten und nicht „von oben“ festgelegt seien.

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