Kreisjugendblasorchester und Kreis-Spielleute-Korps begeistern ihr Publikum
Mit Pauken und Trompeten

Rahden (WB). In den meisten Fällen ist die Bühne der Aula des Gymnasiums groß genug für die Belange der Rahdener Kulturveranstaltungen, jedoch sprengten die 100 Musikerinnen und Musiker des diesjährigen Projekts Kreisjugendblasorchester und Kreis-Spielleute-Korps deutlich den Rahmen.

Donnerstag, 09.01.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 05:03 Uhr
70 Musikerinnen und Musiker aus 16 Blaskapellen boten ihrem Publikum ein breites Sprektrum an musikalischer Breite. Foto: Peter Götz

Viele Akteure

Schon allein der optische Eindruck der auf vier Ebenen gestaffelten Register nebst den auf der linken Seite vor der Bühne platzierten Spielleuten zeugte von Anspruch und Größe der Musikveranstaltung.

aus dem gesamten Kreis

Mehr als 20 Gruppierungen aus dem gesamten Kreis Minden-Lübbecke – Rothenuffeln, Wietersheim-Leteln, Oberbauerschaft, Rahden, Lemförde, Minden, Todtenhausen, Stadthagen, Hille, Lübbecke, Bad Holzhausen, Holzhausen II (Gemeinde Hille), Varl, Levern, Kleinendorf, Stelle, Tonnenheide, Reiningen und Dielingen – waren in den beiden Kapellen vertreten. Die 70 überwiegend weiblichen Teilnehmer des Blasorchesters probten bereits Tage vor dem Auftritt in Rahden.

In Rahden geprobt

24 Probestunden waren für die acht durchweg anspruchsvollen Werke angesetzt, geleitet von den Dozenten der einzelnen Register, die beim großen Konzert in der Aula abwechselnd den Taktstock führten. Annalena Hansch, Gabi Herrmann und Timur Isakov betreuten die Holzbläser, Britta Rohlfing, Andreas Herrmann und Josef Bruns das „Blech“. Schlagzeugdozent war Christian Struckmeyer.

Auch Spielleute dabei

In der „Outdoor“-Abteilung, wie Henrik Wilkening das 30-köpfige Spielmannskorps in einer kurzen Vorstellung scherzhaft nannte, gab Dirigentin Verena Meyerding vom Spielmannszug Reiningen-Dielingen den Takt an.

Die Begrüßung der Gäste übernahm Trommler Henrik Wilkening, erster Vorsitzender des Volksmusikerbundes NRW, die Moderation lag in den Händen des Hornisten Josef Bruns.

Abwechslung im Programm

Musikalisch boten die beiden Ensembles ein abwechslungsreiches, klangvolles Programm, das sowohl die große Bandbreite des instrumentalen Könnens als auch die Freude der Teilnehmer am gemeinsamen Musizieren deutlich wiedergab. Die Altersspanne im „Jugend“-Orchester ist groß: Der jüngste Musiker ist zwölf, der älteste 64 Jahren alt.

Alles Laien

„Unsere Teilnehmer sind ganz normale Laien, die Freude an ihren Instrumenten haben und gerne mal in einer neuen Gruppe spielen und etwas dazulernen wollen“, erläuterte Chef-Organisatorin Gabi Herrmann den Hintergrund des Kreisjugendblasorchesters. „Jeder Blasmusiker, der Lust hat, kann bei uns mitmachen – unabhängig von Verein und Alter. Unser Fortbildungsprojekt wird jährlich immer Anfang Januar in den Ferien veranstaltet.

Ferienworkshop

In dieser Zeit haben die meisten Orchester Pause und wir ‚stehlen‘ ihnen darum auch keine Musiker. Ganz im Gegenteil, unsere Teilnehmer gehen anschließend wieder in ihre Vereine, und nach einem Jahr sehen wir uns dann wieder.“

Unterstützung erhält das Kreisjugendblasorchester vom Landkreis, von der Sparkasse und dem Volksmusikerbund Minden-Lübbecke sowie von der Stadt Rahden. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Mitwirkenden, Unterstützern und ganz besonders beim Publikum.

Die nächste Blasmusikveranstaltung in der Aula des Gymnasiums wird am Samstag, 21. März, von der Heimatkapelle Rahden gestaltet.

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