Begeisterungsstürme für die „Medlz“ beim Adventskonzert „Oh Tannenbaum“ auf Sächsisch

Rahden (WB). Klatschen, Trampeln, Bravo-Rufe und stehende Ovationen: Ganz aus dem Häuschen ist das Publikum am Donnerstagabend in der Rahdener St. Johannis-Kirche gewesen. Mehrere 100 Besucher feierten die „Medlz“, eine mitreißende Dresdner A-Capella-Truppe, bestehend aus vier Frauen.

Von Heidrun Mühlke
Die A-Capella-Formation „Medlz“ hat in der Rahdener Kirche auf ganzer Linie begeistert.
Die A-Capella-Formation „Medlz“ hat in der Rahdener Kirche auf ganzer Linie begeistert. Foto: Heidrun Mühlke

Eingeladen hatte Rahdens Kulturverein KUL-TÜR das charmante Quartett und Sabine Kaufmann, Joyce-Lynn Lella, Silvana Mehnert und Nelly Palmowske trafen den Nerv des Publikums vom ersten Ton an. Monika Büntemeyer, Vorsitzende von Kul-Tür, freute sich, dass sie zum Abschluss des Jubiläumsjahres mit den „Medlz“ einen krönenden Abschluss beim traditionellen Adventskonzert präsentieren konnte. „Es gibt einfach kein schöneres Ambiente für ein advendliches Konzert, als die Kirche“, erklärte Büntemeyer.

Was folgte, war ein Programm, betitelt als „Weihnachtsleuchten“, das stimmungsvoller nicht hätte sein können. Lediglich mit einigen Rhythmusinstrumenten ausgestattet, dafür aber mit genialer Stimmqualität war es den vier „Medlz“ ein Leichtes, ihr Publikum zu beglücken. Nach einem großartigen Auftakt mit ausgezeichneten Stimmen, die scheinbar aus dem Nichts kamen und „Gloria in excelsis Deo“ folgten peppige und besinnliche Weihnachts-und Winterlieder aus verschiedenen Ländern, begleitet von schmeichelhaften Lichtspielen.

„Little Drummer Boy“, „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Noel“ interpretierten sie gleichermaßen eigenwillig und eingängig-atemberaubendes Feeling und Weihnachtsmomente inbegriffen. Ganz individuell brachten sie „Tochter Zion“ zu Gehör und erinnerten dabei durchaus an orientalische Bauchtänzerinnen. Stets hochprofessionell und mit ausgefeilter Satztechnik.

Es gab tosenden Beifall und Begeisterungsrufe nach fast jedem Lied. Dass die Zuhörer die vier Gesangskünstlerinnen auch nach knapp zweistündigem Programm nicht ohne Zugabe ziehen ließen, war klar. Nach einem Weihnachtslieder-Medley sorgten die „Medlz“ mit „Oh Tannenbaum“ in allen möglichen Sprachen, darunter auch Chinesisch und Sächsisch für manchen Lacher und Jubelrufe, bevor sie ganz besinnlich mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ wieder im Nichts verschwanden.

„Was für eine tolle Show!“, „Ich bin begeistert!“ Mit Lobeshymnen und überschwänglichen Kommentaren verließen anschließend auch die mehr als begeisterten Konzertbesucher das Gotteshaus.

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