Seniorinnen stricken für Neugeborene – Bürgermeister bedankt sich
Rahdens Babys haben warme Füße

Rahden (WB). Insgesamt zwölf Seniorinnen, die meisten davon gehören zu den Landfrauen aus dem Stadtgebiet Rahden, sind in den vergangenen Monaten fleißig gewesen und haben für die Rahdener Neugeborenen gestrickt und genäht. Die Frauen trafen sich gelegentlich zum Handarbeiten in netter Runde oder arbeiteten auch allein zu Hause. »Dabei her­ausgekommen sind viele schöne Söckchen, Mützen und Lätzchen«, berichtete Familienbeauftragte Heike Krüger.

Mittwoch, 02.10.2019, 06:00 Uhr
Heike Krüger (Familienbeauftragte/von links), Hannelore Wlecke, Cypriane Husemann (ehrenamtliche Mitarbeiterin), Helga Bergmann, Ulrike Kokemor (Seniorenbeauftragte), Ingrid John, Hildegard Haake, Juliane Steinkamp, Herta Kokemoor, Heidi Gronemeier, Rosel Meerhoff, Elfriede Ertelt und Bert Honsel (Bürgermeister). Es fehlen Anneliese Schnier und Helene Strathmann.

Übergabe im Rathaus

Das Selbstgestrickte haben die Handarbeiterinnen jetzt persönlich an Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Heike Krüger übergeben. »In Rahden ist es schon Tradition, dass Babys als neue Erdenbürger mit gestrickten Söckchen begrüßt werden«, erzählt Krüger.

Familienförderung

Dieser schöne Brauch ist nun mit dem neuen vom Rat beschlossenen Konzept zur Familienförderung ausgeweitet worden. Das Konzept sieht unter anderem vor, den Eltern einige Wochen nach der Entbindung ein Willkommenspaket mit dem Elternbegleitordner der Stadt Rahden und Geschenken durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Familien- und Gleichstellungsstelle zu überreichen. Außerdem ist eine Kooperation mit den Seniorinnen und Senioren beziehungsweise Landfrauen vorgesehen,

Stadt zahlt Material

»Die Frauen (Männer dürfen das natürlich auch und sind in der Runde willkommen) stricken und nähen die Babysachen. Sie bekommen von der Stadt Rahden die Materialkosten erstattet«, erläutert die Familienbeauftragte. Herta Kokemoor und Ulrike Kokemor (beides Landfrauen) kümmern sich um die Koordination bei den Handarbeiten. Darüber erfreut ist auch Cypriane Husemann. Sie ist eine von den drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die sich darauf freuen, den Eltern der Neugeborenen demnächst die Glückwünsche der Stadt Rahden überbringen zu können.

Lob von Dr. Honsel

Bürgermeister Dr. Bert Honsel lobte diese generationsübergreifende Aktion, die auch den Zusammenhalt in der Stadt stärke, und bedankte sich bei den strick- und nähbegeisterten Frauen. Die Seniorinnen nutzen bei der Übergabe auch die Gelegenheit und besichtigten Ratssaal und Büro des Bürgermeisters. Anschließend gab es Kaffee und Kekse.

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