Mike Field und seine Band zeigen ihr Können im Rahdener Bahnhof
Wenige Zuschauer beim Jazz-Konzert

Rahden (WB). Auf Einladung des Rahdener Kulturvereines »Kul-Tür« hat der Kanadier Mike Field mit seinem feinen warmen Trompeten-Ton, großer Spielfreude und technischer Finesse über nahezu drei Stunden die Musik-Gourmets aus Rahden und Umgebung verzaubert.

Montag, 13.05.2019, 02:00 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 16:52 Uhr
Ein Leckerbissen, nicht nur für Jazz Fans – Mike Field und Kollegen haben im Rahdener Kulturbahnhof ein brilliantes Jazz-Konzert vor wenigen Zuschauern gegeben. Foto: Peter Götz

Spielerisch und mühelos kommunizierten die jungen Musiker mittels Ihrer Instrumente miteinander, ganz im Stil der legendären Swing-Ära der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, und sie klangen dabei so frisch, locker und tanzbar, als hätten sie dieses Genre soeben erst selbst erfunden.

Das liegt einerseits daran, dass Thomas Groß (Tenorsaxophon), Tobias Altripp (Piano), Simon Schallwig (Kontrabass) und Jesse Hughes (Schlagzeug) ihrerseits jeweils die besten Absolventen des Jahrgangs ihrer Musikhochschule waren, andererseits erledigt Komponist und Bandleader Mike sein musikalischen Schaffen, nach eigenen Worten stets »by heart« – und genau dieses hat er, wie man durchaus hört, auf dem rechten Fleck.

Schade eigentlich, dass sich, sehr zur Enttäuschung von Maren Wieland-Hartwig vom Kul-Tür-Vorstand , so viele Rahdener ein derart hochkarätiges Konzert im Kulturbahnhof entgehen ließen, welches in Atmosphäre, musikalischer Qualität und tontechnischer Ausführung (Niklas Hlubek am Mischpult) durchaus als familientauglich zu bezeichnen war.

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