Stadt investiert etwa 70.000 Euro am Museumshof Rahden Barrierefreie Wege statt Kopfsteinpflaster

Rahden (WB/lmr). Die erste Fördermaßnahme des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) für Rahden ist am Museumshof umgesetzt worden. Die Wege auf dem Museumshof sowie der Rundweg sind durch wassergebundene Decksichten jetzt auch für Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen problemlos passierbar.

»Die neuen Weg haben über Ostern schon die Feuertaufe bestanden«, sagt Lena Meyer, Leiterin des Museumshofes. die Rückmeldung der Gäste sei durchweg positiv gewesen. »Auch der Kutscher mit seinen Pferden lobte das neue Geläuf«, berichtet Lena Meyer.

Etwa 65.000 Euro sind in die neuen ruckelfreien Wege investiert worden – veranschlagt worden sind im Bauantrag 70.000 Euro Baukosten. »65 Prozent der tatsächlichen Kosten werden im Rahmen des IKEK bezuschusst«, berichtet Dieter Drunagel, Leiter des Fachbereiches Bauen und Stadtentwicklung. Das seien etwa 45.000 Euro. Die Schaffung der Wege sei ein wichtiges Projekt für die Stadt und den Museumshof.

Insgesamt sind 200 Meter neue barrierefreie Wege auf dem Museumshof geschaffen worden. »120 Meter der bestehenden Wege sind aufbereitet worden, so dass kein Kopfsteinpflaster mehr überwunden werden muss, um von Haus zu Haus zu kommen«, sagt Oliver Zierenberg, Bauingenieur des Fachbereiches Bauen und Stadtentwicklung.

»Museumshof ist attraktiver geworden«

Die alten Wege seien profiliert worden und mit zwei neuen Schichten verschlossen worden. »Mit den verschiedenen Jahreszeiten wird sich der Boden immer mehr verdichten«, sagt Oliver Zierenberg. Doch schon jetzt sei er mit dem Untergrund mehr als zufrieden. Vom 27. Februar an ist an den neuen Wegen gearbeitet worden. »Fast pünktlich zum Saisonstart konnten wir die Wege freigeben«, sagt Oliver Zierenberg.

Für Bürgermeister Dr. Bert Honsel sind die Umbaumaßnahmen ein wichtiger Schritt für den Museumshof. »Ich habe mich bei den vergangenen Aktionstagen mit Bürgern unterhalten, die voll des Lobes für den neuen Untergrund waren«, sagt der Bürgermeister. Neben den barrierefreien Wegen sind während der Bauzeit zudem die überirdischen Stromleitungen in die Erde verlegt worden. »Die Infrastruktur am Museumshof ist damit um ein vielfaches verbessert worden«, sagt Irina-Jasmin Hanke von der städtischen Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus.

Museumshofleiterin Lena Meyer möchte nun vermehrt Altenheime und Behinderteneinrichtung ansprechen. »Für diese Zielgruppen ist ein Besuch auf dem Museumshof wesentlich attraktiver geworden«, sagt Lena Meyer. Jedes Haus auf dem Gelände könne nun problemlos erreicht werden.

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