Stamm schmückt den Dorfmittelpunkt als Zeichen der Gemeinschaft Neuer Maibaum ziert Wehe

Rahden-Wehe (pg) Nach zwölf Jahren »Dienstzeit« ist jetzt das traditionsreiche 16 Meter lange, weiß-blau lackierte Holz des Weher Maibaums durch einen gut 18 Meter Länge messenden Nachfolger ersetzt worden.

Ortsvorsteher Heinrich Grundmann (rechts neben dem Maibaum) freut sich mit den Helfern.
Ortsvorsteher Heinrich Grundmann (rechts neben dem Maibaum) freut sich mit den Helfern. Foto: Peter Götz

Heinz Grundmann, Ortsvorsteher und Vorstand von »Wehe aktiv« ist sichtlich stolz auf den Neuen. »Unser Maibaum, mit seinen drei geflochtenen Reisig-Kränzen und den 16 runden Metall-Tafeln steht symbolisch für den Zusammenhalt unserer örtlichen Gemeinschaften und Ortsteile. Der neue Baumstamm wurde im Ortsteil Barl im Bestand von Döpke Nr. 6 gefällt«, erläuterte er.

»Der Baum war rundherum vom Borkenkäfer befallen aber im Kern sehr stabil. So bot es sich an, den inzwischen morsch gewordenen Vorgänger, der ursprünglich aus Frotheim stammte, zu ersetzen,«, erklärte der Ortsvorsteher. erklärt Heinz Grundmann.

»Das Schmücken des Baumes wird traditionell, im jährlichen Wechsel, durch jeweils eine, der auf den Plaketten dargestellten Ortschaften übernommen. Im Lauf der vergangenen Jahre kamen dann, durch neue Siedlungen weitere Ortsteile zu den historischen Ansiedlungen hinzu, die nun auch auf dem Maibaum Einzug halten«

Im Moment sind mit dabei: Museort, Husen, Strang, Heide, Moorort, Marsch, Achtern Feele, Fledder, In Sennen, Barl, Langenhorst und Im Twielen. »Ich kann mir gut vorstellen, dass bald noch Weitere hinzukommen werden«, sagte Grundmann.

Somit ist das Ziel und Wirken vom »Wehe aktiv« der Dachorganisation für alle örtlichen Vereine, nicht nur die Bewahrung des Brauchtums, sondern vor allem ein Ausdruck der dynamischen Erweiterung und zukünftigen Weiterentwicklung der r Ortschaft, »getragen vom Anspruch einer gelebten Gemeinschaft aller Einwohner und Vereinigungen hier in Wehe«, wie es Grundmann ausdrückte. Allen Mitwirkenden sagte er ein herzliches Dankeschön.

Die Idee

Die Idee der Aufstellung eines Maibaumes auf dem Dorfplatz ist ursprünglich einem Wettbewerb geschuldet, bei dem im Jahr 2007 dem Dorf mit dem schönsten und höchsten Baum ein Gewinn von 1000 Euro winkte.

Das Geld wurde leider nicht gewonnen, der Maibaum blieb jedoch eine liebe Gewohnheit der Weher und ist noch den ganzen Mai über in der Ortsmitte zu bewundern.

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