SPD-Neujahrsempfang mit zahlreichen Gästen
Gemeinsam für starkes Europa

Rahden (WB). Die Europawahl am 26. Mai ist der Schwerpunkt der politischen Diskussion beim Neujahrsempfang der Rahdener Sozialdemokraten gewesen. Um was es derzeit in Europa geht, umriss der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD).

Mittwoch, 06.03.2019, 21:00 Uhr
Horst-Wilhelm Bruhn (von links), Achim Post und Günter Hülshorst mit dem Jubilar Werner Hülshorst, der seit 50 Jahren der SPD die Treue hält. Bruhn selbst ist für 25 Jahre geehrt worden.

Ergänzt und verstärkt wurden seine Aussagen von Gerd H. Niemeyer und seinem Sohn Dr. Alexander Niemeyer, die den Verein »Stockhausen für Europa« ins Leben gerufen haben. Eines der Ziele ist nach Aussagen der beiden Niemeyers, dass bei der Europawahl in Stockhausen mindestens 80 Prozent der Wahlberechtigten die Stimme abgeben.

Nach der Begrüßung der mehr als 40 Personen aus den vier Ortsvereinen sowie etlicher Ehrengäste durch den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Torsten Kuhlmann verwies die SPD-Fraktionsvorsitzende Dorothee Brandt auf das Motto des Neujahrsempfangs »Europa am Scheideweg« und stellte damit die überragende Bedeutung der kommenden Europawahl heraus.

Europa vor die Haustür holen

Dietmar Bödeker (links) mit Horst-Wilhelm Bruhn ist 25 Jahre SPD-Mitglied.

Dietmar Bödeker (links) mit Horst-Wilhelm Bruhn ist 25 Jahre SPD-Mitglied.

»Diese Bedeutung ist bei vielen Menschen noch nicht angekommen«, betonte Brandt. »Wir sind viel mehr Europäer, als wir denken« und leitete so über zu Gerd H. und Alexander Niemeyer, die mit ihrem Engagement und den Aktionen Europa vor die Haustür holen.

Achim Post ging dann auf ganz konkrete und reale Gefahren ein, die sich im Augenblick für Europa abzeichnen. Er nannte den beginnenden Rüstungswettlauf zwischen Russland, China und den USA. Des Weiteren verwies er auf die vielfältigen europafeindlichen Tendenzen in vielen Ländern. »Und was sich in London tut, ist einfach nur noch gruselig.« Trotzdem teilt Post die Hoffnung, dass sich hier vielleicht doch noch »die Vernunft durchsetzt«. Deutschland sei, trotz vielfältiger Gefahren, immer noch ein richtig starkes Land, das weiter auf ziemlich gutem Kurs sei.

Achim Post bittet Bürger, zur Wahl zu gehen

Aber auch in Deutschland müsse auf bestimmten Zukunftsfeldern wie »Künstliche Intelligenz« einiges in Bewegung kommen. Post appellierte schlussendlich an alle Bürger, zur Wahl zu gehen, damit eine hohe Wahlbeteiligung erzielt werde. »Es geht hier um richtig was«, betonte Achim Post, der auch Generalsekretär der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPD) ist. Gerd H. Niemeyer wurde noch deutlicher: »Europa ist die einzige mögliche Lösung. Wir wollen etwas zur Weltrettung beitragen.«

»Wir können uns als SPD vorstellen, das Gespräch mit den anderen Fraktionen zu suchen, um über gemeinsame Aktionen zur Europawahl und für Europa nachzudenken«, sagte Horst-Wilhelm Bruhn auf Nachfrage.

Ehrungen

Horst-Wilhelm Bruhn hat Waltraud Schnier für ihre 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Horst-Wilhelm Bruhn hat Waltraud Schnier für ihre 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Mit der Ehrung von vier langjährigen Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Wehe wurde der letzte Programmpunkt des Neujahrsempfangs abgeschlossen. Dietmar Bödeker und Horst-Wilhelm Bruhn wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD, Waltraud Schnier für 30-jährige und Werner Hülshorst sogar für 50-jährige Treue zur SPD ausgezeichnet.

Dietmar Bödeker hat zweimal für den Wahlkreis Wehe-Barl zum Stadtrat kandidiert. Er hat im Vorstand des SPD-Ortvereins verschiedene Aufgaben ausgefüllt. Zur Zeit fungiert er als Schriftführer und Kassierer in Personalunion. Als Sachkundiger Bürger war er fünf Jahre lang im Schulausschuss aktiv.

Horst-Wilhelm Bruhn hat mehrfach für den Wahlkreis Wehe-Dorf kandidiert. Er vertritt die SPD als Ratsmitglied und ist langjährige Vorsitzende des SPD-Ortsvereins sowie zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rahden.

Waltraud Schnier war zwei Jahre als Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss und ist die gute »soziale Seele« im Ortsverein Wehe. Werner Hülshorst war mehr als zehn Jahre Seniorenbeauftragter und hat ich schon vorher vorwiegend um das Wohl der Senioren in der Partei gekümmert.

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