Preußisch Ströher Unternehmer blicken erfreut auf die Dorfentwicklung
Neue Straße braucht einen Namen

Rahden-Preußisch Ströhen (Art). Die Werbegemeinschaft Preußisch Ströhen ist mit ihren 58 Mitgliedsbetrieben gut aufgestellt. Insgesamt stellen die Firmen etwa 520 Arbeitsplätze und halten zudem ein vielfältiges Ausbildungsplatzangebot bereit. Letzteres soll Ende März online gestellt werden und alle Betriebe sollen bis dahin ihre Ausbildungsmöglichkeiten melden. »Denn Jugendliche beginnen zwei bis drei Jahre im Voraus mit der Suche nach einer Lehrstelle«, machte Hans Junchen aufmerksam.

Samstag, 02.02.2019, 02:00 Uhr

Der Vorsitzende der Unternehmerschaft an der Landesgrenze freute sich, viele Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Gasthaus Buschendorf begrüßen zu können. Denn auch sonst hatte er einige gute Neuigkeiten zu vermelden. »Preußisch Ströhen ist im Aufwind.« Die Einwohnerzahl sei mit 1844 Bewohnern Ende 2018 gegenüber dem Vorjahr um elf gestiegen.

Auch das Interesse an Bauland sei deutlich spürbar. Von den Bauplätzen am Hackelbarg sei ein weiterer verkauft, einer reserviert, selbiges sei im neu erschlossenen Baugebiet am Bahnhof der Fall. Zudem gäbe es für das neu ausgewiesene Gewerbegebiet am Bahnhof zwei Interessenten. »Hier soll die Erschließung bis Ende April abgeschlossen sein.«

Da die neuen Gewerbeflächen eine Straße bekämen, gelte es nun einen Namen für sie zu finden, stellte Ortsvorsteherin Bianca Winkelmann heraus. Sie animierte, Vorschläge einzureichen.

»Viele junge Preußisch Ströher möchten in der Ortschaft bleiben, doch es fehlt noch an geeignetem Mietwohnraum«, stellte Winkelmann heraus und signalisierte, dass im nächsten Bauausschuss der Änderungsbeschluss zur Lückenschlussbebauung rund um die Mühle Meyer auf den Tisch käme. Zudem würden derzeit neue Fördermaßnahmen für die weitere Dorfentwicklung geprüft.

»Vielleicht gibt es ja da etwas, was für uns von Nutzen ist«, so Winkelmann, die als Landtagsabgeordnete zu einem zweitägigen Besuch in die Landeshauptstadt einlud.

Die Rückschau Hans Junchens auf das vergangene Jahr hielt sich thematisch in Grenzen, denn das gut laufende Handwerk benötigt derzeit wenig Werbung nach außen. Die Unterstützung der Jugendfeuerwehr mit einer Finanzspritze für das große Pfingstzeltlager zum zehnjährigen Bestehen sowie für die Kinderturngruppe des SSV waren die jüngsten Aktivitäten, mit denen sich die Werbegemeinschaft in das Dorfleben eingebracht hatte.

Längerer Diskussionsbedarf bestand über die neue Weihnachtsbeleuchtung in Form von LED-Sternen. »Wunderschön, aber sie fallen nicht auf«, meldeten sich kritische Stimmen aus dem Plenum. Anregungen, eine Verdichtung vorzunehmen oder andere adventliche Lichtdekorationen für die Ortschaft anzuschaffen, wurden vom Vorstand aufgegriffen. Für den 14. Juli ist ein Grillabend für alle Mitglieder geplant, bei dem die neuesten Entwicklungen gemütlich besprochen werden sollen.

Unter Wahlleitung von Ortsvorsteherin Bianca Winkelmann hieß es für den ersten Vorsitzenden Hans Junchen, der im kommenden Jahr 20 Jahre an der Spitze steht, Wiederwahl. Auf eigenen Wunsch zunächst für ein Jahr. Klaus Buchholz als erster und Jens Schubert als dritter Beisitzer wurden in ihren Ämtern für eine weitere Periode einstimmig bestätigt.

Walter Kattelmann und Manfred Schlottmann erhielten für 25-jährige Zugehörigkeit eine Auszeichnung. Beate Wöstehoff wird die Ehrung nachgereicht.

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