Seit 50 Jahren im Einsatz für die Preußisch Ströher Feuerwehr Löschzug dankt Manfred Schlechte

Rahden-Preußisch Ströhen (Art). Eine besondere Ehrung ist Manfred Schlechte beim Kameradschaftsabend des Preußisch Ströher Löschzuges am Samstagabend zuteil geworden. Zugführer Reiner Langhorst und der stellvertretende Wehrführer Carsten Kunter überreichten die Auszeichnung des Verbandes der Feuerwehren NRW für 50-jährige Mitgliedschaft.

Die stellvertretenden Wehrführer Reiner Langhorst (2. von links) und Carsten Kunter (rechts) sowie die stellvertretenden Zugführer Ingo Buschendorf (links) und Stefan Wagenfeld (2. von rechts) Manfred Schlechte eine Urkunde überreicht.
Die stellvertretenden Wehrführer Reiner Langhorst (2. von links) und Carsten Kunter (rechts) sowie die stellvertretenden Zugführer Ingo Buschendorf (links) und Stefan Wagenfeld (2. von rechts) Manfred Schlechte eine Urkunde überreicht. Foto: Anja Schubert

Schlechte, der, dem Beispiel seines Vaters folgend, am 1. Februar 1968 mit 17 Jahren eintrat, »hat sich auf besondere Ar um unseren Löschzug verdient gemacht«, stellte Kunter in seiner Laudatio deutlich heraus. Denn als »Küchenbulle« habe der heutige Leiter der Feuerwehr-Pensionäre die Truppe 25 Jahre mit Essen und Trinken versorgt und bei Laune gehalten: »Ein Amt, das nicht zu unterschätzen ist und das viel Einsatz erfordert.«

Schon früh begann Schlechte, der 1969 zum Feuerwehrmann, 1972 zum Oberfeuerwehrmann und 1975 zum Unterbrandmeister befördert wurde, die Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Münster und absolvierte Lehrgänge. Nach den alten Feuerwehrrichtlinien wurde Schlechte ferner mit den Leistungsnachweisen in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. 1993 erhielt er das Feuerwehrehrenzeichen in Silber und 2004 in Gold.

»Zwischen Herd und Hanomag«, so ließe sich ein Großteil seines Feuerwehrlebens beschreiben. Denn als der alte Feuerwehrbulli ausgedient hatte, habe Schlechte den Aufbau des Nachfolgefahrzeugs, ein Hanomag, übernommen. »Das alte Feuerwehrgerätehaus, von dem heute noch der Sozialtrakt übrig ist, war bei deinem Eintritt fast noch neu. Von der ursprünglichen zur technischen Wehr hast Du den Wandel begleitet«, sagte Kunter zu Schlechte. »Du warst fast immer einer der ersten am Einsatzort. In Zeiten des Kalten Krieges war ein Fahrzeug des Bundes für den Katastrophenschutz in Preußisch Ströhen stationiert und Schlechte absolvierte freiwillig Lehrgänge. Seit 2010 leitet der Jubilar mit großem Engagement die Ehrenabteilung. »Du sorgst dafür, dass immer etwas los ist und ihr viele tolle Ausflüge unternehmt«, sagte Kunter.

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