Trotz Bauverzögerung: Honsel und Trentelmann schmücken Baum im Gerätehaus Bürgermeister hält sein Wort

Rahden-Varl/Sielhorst (art). Feste muss man feiern wie sie fallen, auch wenn die Rahmenbedingungen ein wenig anders sind als geplant. Das haben sich jedenfalls die Kameraden der Löschgruppe Varl/Sielhorst gesagt und Bürgermeister Bert Honsel in die Pflicht genommen.

Versprechen gehalten: Bürgermeister Dr. Bert Honsel (rechts) und Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann schmückten den mitgebrachten Weihnachtsbaum
Versprechen gehalten: Bürgermeister Dr. Bert Honsel (rechts) und Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann schmückten den mitgebrachten Weihnachtsbaum Foto: Anja Schubert

Honsel hatte bei der jüngsten Feuerwehrausschuss-Sitzung versprochen, den ersten Weihnachtsbaum für das neue Feuerwehrdomizil der zusammengeschlossenen Löschgruppen Varl und Sielhorst zu spendieren und zu schmücken.

Obwohl das Gebäude – angesichts Zeitverzugs – noch im Rohbauzustand ist, kamen etliche Einsatzkräfte sowie Mitglieder der Ehrenabteilungen beider Ortschaften an der Lemförder Straße zusammen, um bei Glühwein, heißem Holunder, Bier und Bratwurst ihre erste Weihnachtsfeier im neuen Heim abzuhalten.

Dabei durften sie Rahdens Stadtoberhaupt und Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann beim Schmücken des Baumes zusehen. Die beiden Vertreter der Stadt gingen voller Elan ans Werk.

Eigentlich hätte das Feuerwehrgerätehaus zur Jahreshauptversammlung Anfang Januar 2018 bezugsfertig sein sollen. »Jetzt wird es wahrscheinlich Sommer«, prognostizierte Bert Honsel. »Aber ob die Einweihung ein paar Monate früher oder später ist, wird in einigen Jahren keinen mehr interessieren. Denn solch ein Gebäude ist auf eine Nutzungszeit von 50 bis 80 Jahre ausgelegt.«

Löschgruppenführer Thorsten Hodde signalisierte, dass man die offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten angesichts der zahlreichen Schützenfeste im Sommer auf den frühen Herbst legen wolle: »Da haben dann alle was davon.«

Zur kleinen internen Feier hatten sich Sielhorsts Ortsvorsteher Wilhelm Kopmann, seine Varler Kollegin Anette Streich sowie Doris Bölk vom Feuerwehrausschuss gut gelaunt eingefunden.

»Die Gemeinschaft ist wichtig und die wird hier heute gut gepflegt«, unterstrich Kopmann, der sichtlich zufrieden in die heitere Runde blickte.

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