Fahrt der Museumseisenbahn ist der Hit für alle Kinder Auf Schienen zum Nikolaus

Rahden (WB). Jedes Jahr fahren viele junge Eisenbahnfreunde dem Nikolaus mit der Rahdener Museumsbahn entgegen. So auch an diesem Wochenende.

Von Anja Schubert
Auf geht’s zum Weihnachtsmann: Ben, Jason, Emily und John schauen dem erfahrenen Lokführer Wilhelm Tacke während der gut besuchten Nikolausfahrt der Museumseisenbahnh Rahden-Uchte gern über die Schulter.
Auf geht’s zum Weihnachtsmann: Ben, Jason, Emily und John schauen dem erfahrenen Lokführer Wilhelm Tacke während der gut besuchten Nikolausfahrt der Museumseisenbahnh Rahden-Uchte gern über die Schulter.

Die Zahl von insgesamt 600 kleinen und großen Fahrgästen an beiden Tagen ließ die Aktiven der Museumseisenbahn Rahden-Uchte strahlen. »Das ist wesentlich mehr, als wir gerechnet haben«, sagte Vorsitzender Berndt von Mitzlaff. »Es waren im Schnitt allein 50 Kinder mehr als in den Vorjahren«, freute sich auch Wilfried Wagenfeld. Insbesondere am Samstag war die Nachfrage so groß, dass für die Nachmittagsfahrt ab Rahden ein zusätzlicher Wagen an den Schienenbus, liebevoll »Uerdinger« genannt, angehängt werden musste.

Trotz oder gerade angesichts des starken Schneefalls am Sonntag genossen erneut zahlreiche Eltern mit ihren Kindern die Fahrt mit den historischen Schienenfahrzeug nach Bohnhorst. »Neben dem Treffen mit dem weißbärtigen Mann mit dem langen roten Mantel war das Schneemannbauen für die Kinder ein weiteres Highlight«, wusste von Mitzlaff zu berichten.

Während sich die Erwachsenen bei heißen Getränken aufwärmten, konnten sich die Kinder auf dem Bahnhofsgelände austoben. Auch der Bohnhorster Heimatverein ließ es sich nicht nehmen, die Gäste nicht nur mit Durstlöschern, sondern auch mit Bockwürstchen und Pommes Frites zu versorgen, damit niemand hungrig die Rückfahrt antreten musste.

»Die Nikolausfahrt ist und bleibt unser am stärksten nachgefragtes Angebot«, unterstrich von Mitzlaff. Insgesamt 3000 Fahrgäste in 91 Zügen habe man in dieser Saison befördert, mit 1200 Gästen entfalle fast die Hälfte auf diese Traditionsfahrten.

Seit etwa zwei Jahrzehnten bilden die Sonderfahrten einen gelungenen Saisonabschluss für die Museumseisenbahner. Viele Hände hatten Tage zuvor im Lokschuppen mehrere Hundert Weihnachtstüten für die Kinder gepackt.

»Es ist arbeitsintensiv, aber jedes Jahr auf’s Neue schön«, sagte von Mitzlaff, der für die zurückliegende Saison insgesamt ein positives Fazit ziehen kann.

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