Ausscheiden von Pfarrer Meiners macht Veränderungen erforderlich Für die Zukunft aufgestellt

Rahden (WB). Pfarrer Hanns Meiners geht 2018 mit 65 Jahren in den Ruhestand. Angesichts wegen des demografischen Wandels sinkender Mitgliederzahlen wird seine Stelle nicht wieder besetzt.

Von Anja Schubert
Pfarrer Hanns Meiners (2. von links) geht in den Ruhestand. Über die danach erforderliche Neustrukturierung der Pfarrbezirke haben Micaela Strunk-Rohrbeck, Wirwe Grau-Wahle, Udo Schulte, Gisela Kortenbruck (von rechts) sowie Friedrich Stork (links) informiert.
Pfarrer Hanns Meiners (2. von links) geht in den Ruhestand. Über die danach erforderliche Neustrukturierung der Pfarrbezirke haben Micaela Strunk-Rohrbeck, Wirwe Grau-Wahle, Udo Schulte, Gisela Kortenbruck (von rechts) sowie Friedrich Stork (links) informiert. Foto: Anja Schubert

Während einer Versammlung mit den Pfarrern und dem stellvertretenden Superintendenten Friedrich Stork wurden die Veränderungen vorgestellt, die gewährleisten sollen, dass die Gemeinde weiterhin seelsorgerisch versorgt und langfristig gut aufgestellt ist.

Keine Veränderung im Bezirk Ost

»Ein Pfarrer kommt auf 3050 Gemeindemitglieder.« Insgesamt habe man noch etwa 9000. Um langfristig alle drei Pfarrbezirke etwa gleichgroß zu gestalten, würden, vorbehaltlich der Zustimmung des Kreissynodalvorstandes, Umstrukturierungen wie folgt vorgenommen:

Der Bezirk Ost (Tonnenheide/Wehe) sei bereits mit dem Ruhestand von Pfarrer Körling Lansky neu geordnet worden und jetzt von Micaela und Rainer Rohrbeck betreut. Die Bezirke Rahden-West von Gisela Kortenbruck und Rahden-Mitte von Udo Schulte werden erweitert. Das Presbyterium habe diesen Veränderungen bereits zugestimmt. Innerhalb des Bezirks »Mitte« übernimmt Pastorin Wirwe Grau-Wahle, bisher hauptsächlich für die Altenheimseelsorge zuständig, einen Bezirk mit 850 Mitgliedern. »Den Katechumenen- und Konfirmandenunterricht in ›Mitte‹ führe ich durch«, kündigte Schulte an. Die Aufgabenveränderung ziehe Einschränkungen in der Versorgung der Altenheime nach sich. »Denn die Übernahme eines Bezirks muss für die Kollegin mit einer deutlichen Reduzierung in der Altenseelsorge verbunden sein. Das betrifft auch Gottesdienste, Bibelstunden und Geburtstagsbesuche«, sagte Schulte.

Zwei Gottesdienste am selben Tag

Im Bezirk »West« ist künftig Pfarrerin Kortenbruck in die sonntäglichen Gottesdienste in St. Johannis eingebunden. Sie hält zurzeit jeweils an einem Sonntag im Monat Gottesdienste in Sielhorst, Varl und in Alt-Espelkamp. Damit auch weiterhin nur Dienst an drei Sonntagen erfolgt, sollen ab 2018 die Gottesdienste in Sielhorst und Varl am selben Sonntag hintereinander veranstaltet werden und zwar im Wechsel um 9.30 und 11 Uhr. Über ein halbes Jahr werde man diesen Neuregelung testen und dann in Gemeindeversammlungen beraten, erläuterte Kortenbruck.

Eine Übersicht, welche Straßen neu zu welchem Bezirk gehören, steht im nächsten Gemeindebrief. Die Betreuung der Kindergärten bleibt bei Pfarrer Roland Mettenbrink. »Auch wir sind nicht mehr die Jüngsten und gehen irgendwann in den Ruhestand«, bemerkte Schulte. »Dank der neuen Struktur können wir dann aber drei attraktive Pfarrstellen ausschreiben.«

Einwände gegen die geplanten Maßnahmen aus der Versammlung gab es bei der von Udo Schulte und Gisela Kortenbruck geleiteten Versammlung nicht.

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