Tiger-Teenie zieht bei ihrem Vater ein Taimura liebt das Wasser

Wagenfeld/Rahden (WB). Das Tigerbaby Taimura, das im vergangenen Jahr im Tierpark Ströhen zur Welt gekommen ist und von Menschenhand aufgezogen wurde, hat sich inzwischen zu einer stattlichen halbwüchsigen Tigerkatze entwickelt.

Taimura ist zu ihrem Vater gezogen. In dem Gehege befindet sich auch ein Teich. Der junge Tiger liebt es, darin zu schwimmen.
Taimura ist zu ihrem Vater gezogen. In dem Gehege befindet sich auch ein Teich. Der junge Tiger liebt es, darin zu schwimmen.

»Da das Leben als junge Katze alleine manchmal langweilig ist und die Hunde der Familie Ismer nicht mehr als Spielpartner in Frage kommen, lebt Taimura inzwischen mit ihrem Vater Akbar zusammen. Natürlich ist es mit einem gewissen Risiko verbunden, zwei Tiger zu vergesellschaften. Jedoch kennen wir unseren Akbar sehr gut und nachdem sich Taimura und Akbar durch das Gitter eine Zeit lang kennenlernen konnten, ging das Ganze ohne große Probleme«, erzählt Tierparkleiter Dr. Nils Ismer.

Tigerpapa zeigt Tochter Grenzen auf

Im Gegenteil, der aufmüpfigen Taimura tue es ganz gut, von ihrem Vater ab und zu mal in ihre Schranken gewiesen zu werden, meint Nils Ismer augenzwinkernd.

So sehen die Tierparkbesucher Vater und Tochter jetzt tagsüber gemeinsam auf der Tigeranlage. Und Taimura genießt das sichtlich. Häufig findet man sie bei einer Abkühlung in dem kleinen Teich. Dabei scheint es, als würde es ihr am meisten Spaß machen, wenn das Wasser so richtig spritzt.

Taimura hat ein Brüderchen bekommen

Nebenan, bei der Mutter Amudaja, hat sich auch Einiges getan. Vor wenigen Wochen ist Taimuras Geschwisterchen, ein junger Tiger, geboren worden. »Zum Glück kümmert sich die Mutter vom ersten Tag an – anders als bei Taimura – vorbildlich um ihr Junges. Wir sind froh, dass Amudaja das Jungtier angenommen hat und großzieht. Eine Handaufzucht ist immer problematisch. Für Mensch und Tier, ist es besser, wenn das Jungtier von der Mutter versorgt wird«, weiß Tierpfleger Jürgen Grimberg.

Bis Mutter und Kind mit der großen Schwester und dem Vater zusammenleben können, werde es noch einige Zeit dauern. Vorerst sei das neue Tigerbaby noch viel zu klein und bleibe besser mit ihrer Mutter, berichtet Dr. Ismer.

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