Besucher zeigen sich vom Stadtfest begeistert – Spaß bei »Schlag den Bürgermeister« »Einfach toll: frischer Wind für Rahden«

Rahden (WB). Viel Lob hat das neue Konzept des Rahdener Stadtfestes erhalten.

Von Charlotte Peitsmeier
Bert Honsel schlug sich in den Spielen wacker. Gegen Tobi aus Tonnenheide kassierte er beim Baumstammsägen eine Niederlage.
Bert Honsel schlug sich in den Spielen wacker. Gegen Tobi aus Tonnenheide kassierte er beim Baumstammsägen eine Niederlage. Foto: Charlotte Peitsmeier

Ein Bürgermeister, der in Stefan Raab-Manier gegen die Bewohner seines Ortes antritt, junge Talente, kalte Getränke, gute Musik und tausende Besucher: So lässt sich der Auftakt der Rahdener Sommertage zusammenfassen.

Noch prägnanter trifft es vielleicht der seit Peter Fox bekannte Ausspruch »Alles neu«. Denn ebenso wie Bürgermeister Dr. Bert Honsel nicht wusste, was ihn erwartet, als ihm die jungen Organisatoren Fritz Büntemeier, Nico Langschmidt und Patrick Hilker vor einigen Monaten von »Schlag den Bürgermeister« erzählten, so war auch für die Rahdener ungewiss, was sich hinter dem Stadtfest unter neuem Namen verbirgt. Wochenlang wurde von allen Seiten gespannt den »Rahdener Sommertagen« entgegengefiebert.

Wettbewerb endet unentschieden

Für Bert Honsel fand das Rätselraten am Samstagnachmittag um 17.30 ein Ende, als Moderator Henrik Frevert den »Elton« gab und vier Kandidaten aus dem Publikum dazu einlud, in Spielen ihren Bürgermeister zu schlagen. »Der Sieger ist dann neuer Bürgermeister?«, scherzte der erste Kandidat Tjorven, der in einem Musikquiz gegen Bert Honsel antrat. Nach dem darauffolgenden Dosenwerfen, Baumstammsägen und einem Ratespiel über Rahden stand es am Ende diplomatisch 2:2 Unentschieden.

Bürgermeister spielt mit

»Toll, was hier auf die Beine gestellt wurde! Selbst der Bürgermeister spielt mit. Ein frischer Wind für unsere kleine Stadt«, teilte sich die Besucherin Tanja Hartmeier während der Veranstaltung begeistert auf der Facebook-Seite der Rahdener Sommertage mit.

Wo man sich in der Stadt umhörte, stieß man an beiden Festtagen auf viel Lob für das junge Team und ihr modernes Konzept.

Besonders beim Bühnenprogramm hat sich etwas getan. Rund um die Uhr begeisterten überwiegend junge Musiker mit Live-Musik.

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