Tierschützer demonstrieren in Rahden-Varl gegen Nerzfarm Schweigender Protest gegen Tierqual

Rahden (WB/cm). Mehr als 100 Tierschützer aus dem ganzen Bundesgebiet haben am Samstag in Rahden-Varl demonstriert, um die Schließung einer der letzten Nerzfarmen Deutschlands zu fordern.

Foto: Cornelia Müller

Begleitet von Einsatzkräften der Polizei marschierten sie friedlich vom Rahdener Bahnhof bis zum Kundgebungsort einige hundert Meter von der Nerzfarm entfernt. An der Farm selbst zogen die Tierschützer schweigend vorbei – aus Rücksicht auf die Tiere, die dort unter Bedingungen gehalten werden sollen, wie sie bereits seit 2011 nicht mehr zulässig sind.

Gegen ein Urteil, das ihn zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben verpflichtete, hat der Nerzfarmer Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt. Zur Zeit ruht das Verfahren. »Es ist wichtig, dass Öffentlichkeit geschaffen wird. Sonst bewegen sich die Gerichte nicht«, begründete Konrad Eckstein von der »Offensive gegen die Pelzindustrie« die Protestaktion, die von der Initiative »Runder Tisch Tierschutz/Tierrechte im Altkreis Lübbecke« organisiert wurde.

Mehr dazu lesen Sie am Montag, 12. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rahden.

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gegen Pelz (und Leder) !

Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr kurzes Leben in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen. Nerze und Füchse leiden hinter Gittern unter eitrigen Infektionen, Selbstverstümmelung und Verhaltensstörungen.

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