Preußisch Oldendorfer Betrieb betroffen:
Geflügelpest ist jetzt offiziell bestätigt

Preußisch Oldendorf -

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Ausbruch der Influenza A vom Typ H5 auf einem Betrieb in Preußisch Oldendorf als hochpathogene aviäre Influenza (H5N8) bestätigt.

Samstag, 06.03.2021, 17:27 Uhr aktualisiert: 06.03.2021, 17:38 Uhr
In einem Preußisch Oldendorfer Betrieb ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Foto: dpa

Damit ist nun offiziell, dass es sich um einen Fall von Geflügelpest handelt. Der Kreis Minden-Lübbecke hat daraufhin rund um den betreffenden Betrieb ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet, in denen weitgehende Beschränkungen gelten.

Zusätzlich zum Ausbruch in Preußisch Oldendorf ist auch im Kreis Diepholz unweit der Kreisgrenze zu Minden-Lübbecke ein Ausbruch der Geflügelpest bestätigt worden. Der Sperrbezirk und das Überwachungsgebiet rund um den Betrieb in Lemförde betreffen auch Teile des Kreises Minden-Lübbecke.

Im Sperrbezirk und in der Beobachtungszone gelten identische Auflagen, im Sperrbezirk sind sie allerdings deutlich umfangreicher.

Es gilt grundsätzlich ein Transportverbot für Geflügel. Das gilt auch für Geflügelprodukte wie Fleisch und Eier aus Betrieben in diesen Zonen.

Zudem gibt es zahlreiche Hygieneauflagen für die Tierhaltungen. Für die Tierhalter in beiden Zonen gilt darüber hinaus, dass sie ihre aktuellen Tierbestandszahlen beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke zu melden haben.

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