Weitere Testergebnisse stehen noch aus – Zahl der Fälle steigt auf 65 26 Corona-Infizierte in Mindener Altenheim

Minden (WB). Im Altenpflegeheim Haus Morgenglanz in Minden haben sich 13 Bewohner sowie 13 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. Insgesamt ist die Zahl der aktuell Infizierten auf 65 gestiegen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Bislang sind im Mühlenkreis seit Ausbruch der Corona-Pandemie 450 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 378 Menschen sind bereits wieder genesen, sieben bislang verstorben.

Die Zahlen teilen sich für die einzelnen Kommunen wie folgt auf: Bad Oeynhausen (48 Infizierte/ 37 Genesene/ 2 Tote), Espelkamp (35/31/-), Hille (30/28/1), Hüllhorst (26/24/-), Lübbecke (47/43/-), Minden (120/86/1), Petershagen (26/23/-), Porta Westfalica (24/21/1), Preußisch Oldendorf (19/18/-), Rahden (23/17/1), Stemwede (52/50/1).

In der Übersicht stehen die durch Labortest bestätigten Fälle. Die Statistik wird generell so geführt, dass die neuen Zahlen eines Tages immer zu denen vom Vortag hinzu gerechnet werden.

13 Patienten liegen auf der Isolierstation in Minden

Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden 13 Patienten auf den Isolationsstationen behandelt. Ein Patient muss beatmet werden und befindet sich auf der Intensivstation. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW werden vier Covid-19-Patienten behandelt: Ein Patient befindet sich auf der Intensivstation, drei weitere Patienten auf der Normalstation in isolierter Behandlung.

Insgesamt 378 Personen, die sich in 14-tägiger Quarantäne befanden, konnten bisher vom Gesundheitsamt aus der Isolation entlassen werden. Sie gelten als gesund.

Weiter Testergebnisse im Altenpflegeheim stehen noch aus

Im Altenpflegeheim Haus Morgenglanz in Minden sind aktuell 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 13 Mitarbeiter positiv getestet worden, weitere Testergebnisse stehen noch aus.

Das Gesundheitsamt des Kreises hat nach eigenen Angaben bereits eine Reihe von Maßnahmen angeordnet, die zurzeit von der Einrichtung umgesetzt werden. Am Mittwoch sei die Anordnung ergangen, dass alle Mitarbeiter und Bewohner des Hauses getestet werden. Wenn alle Ergebnisse der Tests vorliegen, sollen - soweit erforderlich -, weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

Der Krisenstab stellt sich einer Mitteilung zufolge darauf ein, dass die Zahl der behandlungsbedürftigen Bewohner steigen wird. „Dieser neue Ausbruch zeigt, dass wir überhaupt nicht glauben sollten, dass wir das Virus im Griff haben. Es ist weiter aktiv, und gerade angesichts der vielen Lockerungen können wir nur weiter an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich nach wie vor an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten und persönliche Kontakte so weit wie möglich einzuschränken“, wird Landrat Ralf Niermann (SPD) zitiert.

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