Stadt Preußisch Oldendorf verbietet Osterfeuer Nur Feuerkörbe sind erlaubt

Preußisch Oldendorf (WB). Die Stadt Preußisch Oldendorf informiert zum Thema Osterfeuer und Abfallverbrennung, was in diesem Jahr im Stadtgebiet erlaubt ist und was nicht. Dabei steht fest, dass alle Osterfeuer am kommenden Wochenende ausfallen müssen.

Die Osterfeuer sind auch in Preußisch Oldendorf in diesem Jahr verboten. Alternativ dürfen nur Feuerkörbe oder -schalen entzündet werden – das auch nicht mit mehreren Personen.
Die Osterfeuer sind auch in Preußisch Oldendorf in diesem Jahr verboten. Alternativ dürfen nur Feuerkörbe oder -schalen entzündet werden – das auch nicht mit mehreren Personen.

„Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus ist die Durchführung aller öffentlichen Veranstaltungen, also auch von Oster- und Brauchtumsfeuern, untersagt“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Dabei würden für die Brauchtumspflege, die bekanntermaßen mit öffentlichen Veranstaltungen in Zusammenhang steht, und dem Verbrennen von Abfällen dieselben Regeln gelten. Denn die Beseitigung von Abfällen durch Verbrennen sei ebenfalls nicht erlaubt. Zu Letzterem zählen auch pflanzliche Abfälle wie Baumschnitt, Laub, Pflanzenrückstände und sonstige Grünabfälle, dessen Verbrennen nicht zulässig ist.

Grünabfälle dürfen vorerst liegengelassen werden

„Diese Abfälle können derzeit vor Ort belassen oder zum Beispiel auf dem eigenen Grundstück kompostiert oder gehäckselt werden“, empfiehlt die Stadtverwaltung. Ebenfalls möglich sei eine „Übergabe“ an den öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger (Bio-Tonne oder Anlieferung). Die Kreis-Abfall-Verwertungsgesellschaft (KAVG) hat ihre zwei Wertstoffhöfe der Pohlschen Heide in Hille (Grünabfallannahme) und ihren Wertstoffhof in der Benzstraße 3 in Lübbecke dafür wieder geöffnet.

Zudem sei auch die Abfallverbrennung in einer sogenannten Feuertonne nicht zulässig, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Feuerkörbe sind erlaubt

Anders sehe es dagegen bei Feuerschalen und Feuerkörben aus. Sogenannte Wärme- oder Gemütlichkeitsfeuer in handelsüblichen Feuerschalen und -körben seien unter folgenden Voraussetzungen im privaten Bereich zulässig: Wenn abgelagertes Brennholz verwendet wird (keine Gartenabfälle), wenn die Feuerstelle stets in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien angelegt ist (als Richtwert gelten mindestens drei bis fünf Meter), wenn die Feuerstelle zu jeder Zeit bis zum Erlöschen der Glut zu beaufsichtigen ist und wenn bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug das Feuer unverzüglich gelöscht werden kann. Löschmittel wie Wasser, Sand oder ein Feuerlöscher müssen dementsprechen immer bereitgehalten werden. Zudem muss eine Belästigung und Gefährdung der Nachbarschaft und der Allgemeinheit durch den Betrieb zu jeder Zeit auszuschließen sein.

Das Ordnungsamt kontrolliert die Verbotseinhaltung

Die Stadt Preußisch Oldendorf appelliert dringend an die Bürgerinnen und Bürger, sich gerade in der aktuellen Situation an die Vorschriften zu halten. Das Ordnungsamt ist derzeit verstärkt unterwegs, um zu informieren und die Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften zu kontrollieren. In diesem Zusammenhang wird auch an den Ostertagen auf die Einhaltung des Verbrennungsverbots geachtet.

Vorsorglich weißt die Stadtverwaltung auch darauf hin, dass Verstöße eine Ordnungswidrigkeit darstellen und mit einem Bußgeld geahndet werden. Wird eine illegale Abfallverbrennung festgestellt, ist das Feuer umgehend abzulöschen. Falls dazu die Feuerwehr eingesetzt werden muss, muss der Verursacher neben dem Bußgeld auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz bezahlen.

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