Daniel Kallauch begeistert 300 Besucher beim Familienkonzert Mit Witz und froher Botschaft

Preußisch Oldendorf (WB/jw). Einen Keyboarder, einen Liedermacher und den Spaßvogel Willibald: Viel mehr braucht man nicht, um Familien zu begeistern. Mit seinem Mitmach-Konzert »Weihnachten ist Party für Jesus« trat der Puppenspieler und Kindermusiker Daniel Kallauch in der Preußisch Oldendorfer St. Dionysius Kirche auf. Über 300 Zuschauer waren vor Ort.

Humorvoll und christlich: Außer dem Mitsingen, -klatschen und -bewegen ist der Spaßvogel Willibald am besten angekommen. Daniel Kallauch hat 300 Zuhörer seines Familienkonzertes in der St. Dionysius-Kirche sehr gut unterhalten.
Humorvoll und christlich: Außer dem Mitsingen, -klatschen und -bewegen ist der Spaßvogel Willibald am besten angekommen. Daniel Kallauch hat 300 Zuhörer seines Familienkonzertes in der St. Dionysius-Kirche sehr gut unterhalten. Foto: Joscha Westerkamp

Pastor Michael Weber sorgte für einen stimmungsvollen Beginn des Konzertes, indem er Daniel Kallauchs Erfolgs-Hit »Einfach Spitze« anstimmte, den er selbst laut mitsang. Auch in der zweiten Strophe, in der gehüpft werden musste, machte der Pastor munter mit. Fast jeder der Zuschauer kannte den Song und die dazugehörigen Bewegungen bereits auswendig. In seinem Konzert mischte Daniel Kallauch seine Lieder mit der Geschichte des Spaßvogels Willibald. Dieser möchte nicht mehr allein sein und von den anderen in seiner Klasse ausgeschlossen werden. Er versucht, sich mit dem coolen Rüdiger anzufreunden. Dieser nutzt Willibald jedoch nur für seine bösen Streiche, wie dem Anzünden des großen Weihnachtsbaumes auf dem Weihnachtsmarkt, aus. Zum Ende hin bringt die Schildkröte Susi, die ebenfalls in Willibalds Klasse ist, ihn doch noch von seinen Dummheiten ab, und die beiden freunden sich an.

Willibald entgegnet Daniel Kallauch dabei immer wieder mit lustigen Sprüchen, wie „Bei mir ist alles prima, du alter Schlawiner“, oder „VW steht für ›Frohe Weihnachten‹, das weiß man doch.“ Diese sorgten für viele Lacher im Publikum. Die Lieder, die Daniel Kallauch mit Gitarre und Mundharmonika begleitete, behandelten vor allem Gottes Warmherzigkeit gegenüber allen Menschen und die anstehende Weihnachtszeit. Mit seinen Rock- und Pop-Songs sorgte der Musiker für viel Stimmung im Publikum. Dieses sang und klatschte laut mit.

Zehnminütige Zugabe

Oft gab Kallauch auch Bewegungen zum Nachmachen vor. Das Konzert kam so gut an, dass Daniel Kallauch auf Wunsch des Publikums noch eine zehnminütige Zugabe mit zwei weiteren Songs spielte. Begleitet wurde der Musiker bei allen Songs von Keyboarder Wolfgang Zerbin.

Kurze Zwischenauftritte hatte der coole Feuerwehrmann Tobi Tatütata (gespielt von René Stebani), der fast ausschließlich mit dunkler Sonnenbrille zu sehen war. Er war unter anderem für lustige Ansangen am Anfang zuständig, wie: »Wenn ich hier jemanden sehe, der filmt, nehme ich das Handy weg und verkaufe es auf Ebay!«. Mit farbigem Bühnenhintergrund, heller Beleuchtung und gelegentlichem Nebel wurde die Kirche in eine moderne Show-Bühne verwandelt.

Im Eingangsbereich gab es einen großen Fanshop, an dem Mitglieder der Kirchengemeinde unter anderem CDs, Mini-Willibalds aus Plüsch anboten.

Kirchliche Inhalte anders verpackt

Eine perfekte Mischung aus Sascha Grammel und Rolf Zuckowski, so kann Daniel Kallauch beschrieben werden. Es gelang ihm auf beeindruckende Weise, christliche Inhalte mit Puppenspiel, Witz und Musik zu verpacken. Insgesamt lässt sich das vorweihnachtliche Mitmach-Konzert als sehr gelungen beschreiben.

Das etwa 70 Minuten lange Konzert wurde von der Stiftung zur Erhaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf präsentiert. »Die Stiftung veranstaltet jedes Jahr drei Konzerte. Meist ist eins davon für Kinder«, sagte Pastor Michael Weber. Nächstes Jahr beispielsweise käme die Band »Könige und Prinzen«, auf die sich auch schon viele Familien freuten. Kallauchs Variante, kirchliche Inhalte in Puppenspiel und Musik zu verpacken, sieht Weber sehr positiv: »Es ist eine andere Form, Menschen zu erreichen und ihnen die frohe Botschaft zu vermitteln. Die Leute suchten Unterschiedliches und wir wollen ihnen eine möglichst große Bandbreite bieten.«

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