23. Boßelturnier der Dorfgemeinschaft Hedem an Allerheiligen
Teutonia gewinnt mit Streckenrekord

Hedem (eva). Im Verlauf des Jahres sind die Hedemer Boßelkugeln im Altkreis unterwegs. Vereine aus Nettelstedt, Bad Holzhausen oder Heddinghausen leihen sich die Kugeln regelmäßig von der Dorfgemeinschaft Hedem. Traditionsgemäß sind sie nun beim 23. örtlichen Boßeln an Allerheiligen wieder in Hedem zum Einsatz gekommen.

Dienstag, 05.11.2019, 06:00 Uhr
Vorsitzender Friedhelm Koch (links) überreicht den Wanderpokal an Fabian Barlach, Marcel Hegner, Nico Schmidt und Ritchie Wilhelmy (von links) von der Mannschaft »Teutonia Hedem«. Foto: Eva Rahe

Und die Hedemer Kugeln sind schon speziell. Sie sind aus festem Holz geschnitzt und eigenwillig in ihrer Form, mal größer, mal kleiner und niemals ganz rund. Zudem müssen sie gewässert werden, bevor sie eingesetzt werden können. »Durch das Wässern erhalten die Holzkugeln ihr Gewicht«, erklärt Gerd-Wilhelm Rahe von der Dorfgemeinschaft Hedem. Das nehme einige Stunden in Anspruch.

Spieler wiegen die Kugeln in der Hand

Mitspieler wiegen die Kugeln erst einmal prüfend in der Hand, bevor sie ein Exemplar auswählen. »Diese Aufgabe übernimmt in der Regel der Teamchef«, erklärt Isabel Bartling, die die Anmeldungen entgegen nahm. Für das 23. Hedemer Boßeln hatten sich laut Isabel Bartling 14 Mannschaften angemeldet. Sie wurden um 10 Uhr zum Startpunkt losgeschickt. Um 10.16 Uhr rollte dann die erste Kugel über den Hedemer Boden. Die Tücken beim Boßeln wurden dabei schnell deutlich. Um die Holzkugel möglichst lange auf der leicht gewölbten Straße zu halten, mussten die Teilnehmer schon geübte Boßler sein. Folglich landeten einige Kugeln in der Botanik. Zum Glück wurde die Fahrbahndecke im Verlauf der Strecke immer besser, so dass die Kugeln nicht mehr so schnell im Graben landeten.

Erfreulich: Diesmal keine vermissten Kugeln

»Als vermisst wurden in diesem Jahr keine Kugel gemeldet«, erklärte Friedhelm Koch später. Er freute sich, dass er in diesem Jahr den Wanderpokal an »Teutonia Hedem« übergeben konnte, die ihn schon zum zweiten Mal gewannen. Mit 45 Würfen lagen sie knapp vor den »Jägermeistern«, die mit 46 Würfen den zweiten Platz holten. Etwas abgeschlagen waren die »Justins«, die mit 52 Würfen den dritten Platz belegten und damit den Pokal abgeben mussten. Die Gewinner stellten zudem einen neuen Streckenrekord auf. Sie lösten die »Justins« ab, die im vorigen Jahr mit 49 Würfen vorne lagen.

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