Schaurig-schöne Gestalten, viele Kürbisse und eine Besucherexplosion auf dem Hof Nobbe in Bad Holzhausen
Gelungenes Gruselspektakel

Preußisch Oldendorf-Bad Holzhausen (bir/WB). Mit etwa 500 Gästen und einer Vielzahl an Aktionen hat das Stadtmarketing Preußisch Oldendorf zum zweiten Mal auf dem Hof der Familie Nobbe Halloween gefeiert. Dabei bot die Szenerie beim Betreten des ländlichen Hofes Nobbe am Ortsrand von Bad Holzhausen den Gästen von Beginn eine perfekte Kulisse.

Sonntag, 03.11.2019, 15:06 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 15:08 Uhr
Vor der illuminierten Kürbisschnitzerei hatten Miley und Jerome Spaß in ihren gruseligen Kostümen.

Das Außengelände war illuminiert, die Scheune mit 60 Kürbissen, Schnitzwerkzeugen und Bestuhlung für die aktiven Gäste präpariert. Buntes Blätterwerk und ein herbstlicher Garten verzauberten den weiteren Teil des Geländes. Dieser bot Platz für ein Gruselkabinett der besonderen Art mit phosphorisierenden Skeletten, rot beleuchteten Masken und sich bewegenden Elementen in einer Jurte sowie einer Schminkwerkstatt. Hier wurden die Gesichter der Kinder zum Teil in so schaurig-schöne Fratzen verwandelt, dass sie kaum wiederzuerkennen waren.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung füllte sich das große Gelände mit kleinen Vampiren, Hexen mit Besen, kostümierten und geschminkten Gestalten in Groß und Klein. Sie schnitzten erst einmal fleißig mit zum Teil eisigen Fingern an den Kürbissen, die dann mit kleinen Teelichtern ausgestattet auf einer Bank ausgestellt wurde. Mit einsetzender Dunkelheit und dem nicht enden wollenden Besucherstrom verwandelte sich der Hof dann mehr und mehr zum Horrorhof.

Unheimliche Momente

»Die spitzen Schreie der Kinder aus der Jurte, wenn sie von den Gruselgestalten erschreckt wurden, haben den Charakter des Festes noch einmal unterstützt«, sagte Margareta Döring vom Stadtmarketing. Dabei bezog sie sich auf die professionellen Darsteller von »Silver Crow«, die immer wieder für unheimliche Momente und Begegnungen sorgten.

Zum ersten Mal war in diesem Jahr Sabine Zetzmann-Croé dabei, die in einem kleinen Zelt als Wahrsagerin ihr Debüt gab. Schlangen vor dem Eingang waren der beste Beweis dafür, dass den kleinen Gästen an einem Ausblick in die Zukunft gelegen war. Sie hefteten konzentriert ihren Blick auf die gläserne Kugel. Gekonnt besprach die zauberhaft verkleidete Künstlerin aus Bad Essen die ernsthaften Angelegenheit – natürlich ohne feste Zusagen – und verabschiedete die Kinder mit einem Stempel in den kalten Abend. Ein sternenklarer Himmel mit einer leuchtenden Mondsichel sorgte mittlerweile für perfekte Wetterverhältnisse. Bei kühlen 5 Grad war der Atem deutlich sichtbar und Würstchen und warme Getränke dampften ordentlich in den Händen der Gäste.

Stockbrot und Rumpelstilzchen

Für richtig viel Rauch und Feuer sorgten Sven und Svenja Bleiber vom Ensemble Flamma Scaena mit ihrem Feuertheater. In ihrer 20-minütigen Show erzählten sie ein eigenhändig geschriebenes Märchen von der Liebe zwischen einem Drachen und einem Phönix und unterlegten dies mit Musik und feurigen Elementen. Zwischen dem einen und dem anderen Spektakel konnten die Kinder auch noch eines der 100 Stockbrote backen oder sich das von Rainer Höke und Margareta Döring vorgeführten Rumpelstilzchen-Schattentheater ansehen.

Zum Abschluss wurden die besten Kürbisse prämiert. Den ersten Preis (30 Euro) gewannen die Geschwister Sonja, Lena und Andre Peisker für eine filigrane Arbeit. Virab Stepanyan gewann den zweiten Preis (20 Euro) und Celina Wiehe den dritten Preis (10 Euro). Sonderplatzierungen gab es noch für vier weitere kunstvolle Arbeiten an dem leuchtenden Gemüse. Äußerst zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz zeigten sich alle Beteiligten und sprachen von einer Besucherexplosion.

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