Vereinigung »Gemeinsam im Kirchspiel Preußisch Oldendorf« plant weiteres Vorgehen
»Sternenzauber«-Absage verhindert

Preußisch Oldendorf (WB/vw). Acht Dörfer haben sich zu der Vereinigung »Gemeinsam im Kirchspiel Preußisch Oldendorf« zusammengeschlossen, um Vereinsaktivitäten zu bündeln, sich abzusprechen und sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei gab es Neuigkeiten zum Weihnachtsmarkt »Sternenzauber«.

Samstag, 03.08.2019, 06:00 Uhr
Beim »Sternenzauber« im vergangenen Jahr hatten die Kinder der Kita Wunderwelt und der Grundschule ihren großen Auftritt. In diesem Jahr war es bisher fraglich, ob der Markt wieder durchgeführt werden kann, jetzt scheint eine Lösung gefunden zu sein. Foto: Archiv

Dieser sollte nach Information von Ortsheimatpfleger Karl Wilhelm Finke in diesem Jahr nicht stattfinden. »Wilhelm Pörtner vom Gewerbeverein hat mitgeteilt, dass der Weihnachtsmarkt aus personellen Gründen nicht durchgeführt werden kann«, berichtete Finke. Zuletzt seien die Aufgaben nur noch von wenigen Personen erledigt worden. Allerdings waren sich sowohl Karl Wilhelm Finke als auch die Versammlung einig, dass die Veranstaltung rund um die Kirche zum Ortsbild gehöre.

»In den vergangenen Jahren war der Markt immer gut besucht. Die Betreiber der Stände waren mit den Umsätzen teilweise sogar sehr zufrieden und sie haben sich meistens positiv geäußert«, sagte der Ortsheimatpfleger. »Es wäre sehr schade, wenn ein so gut laufender Weihnachtsmarkt aus einem solchen Grund nicht mehr angeboten wird.«

Oldendorfer Preuße

Die Versammlung war sich einig, dass der Markt stattfinden soll. Nach weiteren Abstimmungen hat sich inzwischen ergeben, dass Karl Wilhelm Finke und Axel Brümmelhörster von der Löschgruppe die Leitung übernehmen. Es soll versucht werden, ein Organisationsteam mit Mitgliedern des Gewerbevereins zu bilden. Nach dem Weihnachtsmarkt 2019 soll dann überlegt werden, wie es dauerhaft mit der Veranstaltung weitergehen soll.

Während der Versammlung warfen die Mitglieder auch einen Blick zurück auf ihre erste Aktion, den »Platz der Dörfer und Vereine«. Mit mehr als 30 Aktionen und Ständen hatte die Vereinigung die Veranstaltung auf die Beine gestellt. »Wir können stolz auf das Erreichte sein«, sagte Karl Wilhelm Finke. Doch solch ein Veranstaltungstag zieht auch eine Menge Schreibkram mit sich. So wurde jetzt die Abrechnung vorgestellt.

Durch Spenden und Zuschüsse konnten etwa Stadtpläne, der Stadtführer, die Zeittafel, aber auch ein Touchscreen-Monitor und der Schilderbaum angeschafft werden. Statt der veranschlagten 850 Euro wurden nur 23,14 Euro Stromkosten abgerechnet. Der Stadt sind bisher »Geschenke« im Wert von 5620,32 Euro zugekommen. Der »Oldendorfer Preuße« im Miniformat wurde inzwischen 20-fach nachbestellt. Auf Nachfrage und gegen eine Spende ist er bei Finke zu bekommen.

Vortragsreihe über Geschichte der Dörfer

Nach dem Rückblick mussten nun einige Formalien geklärt werden. Wie oft trifft sich die Gemeinschaft? Und wann? Die Gemeinschaft einigte sich auf März und November. Von der Stadtheimatpflege wird Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres eine Vortragsreihe über die Geschichte der einzelnen Dörfer im Stadtgebiet angeboten. Referent ist der Historiker Sebastian Schröder.

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