Freie Wähler laden Bürger einmal im Monat zum Austausch ein
Ansprechen erwünscht!

Preußisch Oldendorf (WB). Keine »Lautsprecher« im Rat, aber beständig am Ball für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger – so sieht sich die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Preußisch Oldendorf. Einmal im Monat gibt es die Gelegenheit, auch persönlich darüber ins Gespräch zu kommen, wo der Schuh drückt.

Samstag, 06.04.2019, 12:00 Uhr
Im Bauerncafé Röscher gibt es einmal im Monat die Gelegenheit, mit FWG-Vertretern über aktuelle Themen aus der Stadt ins Gespräch zu kommen. Die Vorstandsvertreter laden ein: (von links) Fraktionsvorsitzender Eckhard Bahre, der stellvertretende FWG-Vorsitzende Dieter Gerlach, Vorstandsmitglied Janina Huth und Vorsitzender Günter Meier. Foto: Friederike Niemeyer

Jeden zweiten Montag im Monat im Café Röscher

Seit vielen Jahren bieten die Freien Wähler jeden zweiten Montag im Monat – also auch jetzt am 8. April wieder – von 19.30 bis 20.30 Uhr ihre Bürgergesprächsrunde im Bauerncafé Röscher in Bad Holzhausen an. »Für uns ist es ein großes Anliegen, dass wir wirklich jeden Monat dieses Angebot machen«, sagt Dieter Gerlach, zweiter Vorsitzender der Freien Wähler, die keine Partei, sondern ein Verein sind. »Leider gibt es aber eine große Hemmschwelle gegenüber der Politik.« Dies sei sehr schade, denn egal ob Rats- oder Vorstandsmitglied, alle FWG-Aktiven seien jederzeit offen für Anregungen, Probleme oder Kritik der Preußisch Oldendorfer, so die Freien Wähler.

Als Beispiele für aktuelle Themen, die in der Beratung sind, nennt Vorsitzender Günter Meier die Anliegerbeiträge beim Straßenausbau, zu denen die FWG einen Antrag gestellt habe, oder den Hochwasserschutz in Bad Holzhausen. Da hätten sie eigene Ideen für den West-Abschnitt der Bruchriede.

Antrag auf Taxistand am Marktplatz

Top-Thema ist derzeit auch bei der FWG die Innenstadtgestaltung. So gehe es darum, den Bereich Volksbank/Deeke zu überplanen und auch für die Nachnutzung des Realschul-Grundstücks eine gute Lösung zu finden. Die FWG hat dazu beantragt zu prüfen, ob zwei Taxi-Standplätze auf dem Marktplatz sinnvoll wären.

Allerdings sei das von der Verwaltung mit Hinweis auf das Mitspracherecht der neuen Investoren abgelehnt worden. Günter Meier: »Wir halten das dennoch für sinnvoll – etwa vorne, in Sichtweite des Ärztehauses.« Dies hätte auch einen Nebeneffekt, ergänzt Dieter Gerlach: »Wenn die Taxifahrer dort warten, ist der Platz sozusagen unter Beobachtung, was potenzielle Randalierer abschreckt.« Die FWG werde dranbleiben, versichert Günter Meier. Und auch wenn die Rats- und Ausschusssitzungen derzeit stark durch den Streit der beiden großen Fraktionen CDU und SPD geprägt seien, wolle die FWG weiter für bürgernahe Sachpolitik werben.

Für die Kommunalwahl 2020 habe sich der Vorstand dazu entschieden, den amtierenden parteilosen Bürgermeister Marko Steiner nicht mehr zu unterstützen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6521882?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516040%2F
Als Arminia Rapolder wegschoss
Erst zusammen aufgestiegen, dann sorgten Mathias Hain und Co. für das vorzeitige Trainer-Aus von Uwe Rapolder (hinten) in Köln. Foto: Starke
Nachrichten-Ticker