Schüler erkunden das Rathaus in Preußisch Oldendorf und die Firma Kesseböhmer
»Da will ich hin«

Preußisch Oldendorf/Bad Essen (WB/wk). Mädchen werden Krankenschwester oder Lehrerin, Jungs am besten Kfz-Schrauber oder Zimmermann. Das war einmal. Unter dem Motto »Tschüss Klischees!« wollte der Girls’ and Boys’ Day in diesem Jahr erneut ein Zeichen gegen den Einfluss von Geschlechterstereotypen auf die Studien- und Berufswahl setzen.

Freitag, 05.04.2019, 08:07 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 10:00 Uhr
Schnitzeljagd bei Kesseböhmer: Eine Schülerin experimentiert mit allerlei Stromkabeln.

Im Rathaus von Preußisch Oldendorf arbeiten zwar auch Frauen, doch auf dem Stuhl des Bürgermeisters hat seit Anke Korsmeier-Pawlitzky (2004 bis 2009) keine mehr gesessen. Larissa Freek und Julia Rodenstein von der Sekundarschule Preußisch Oldendorf nutzten die Gelegenheit, um genau hier einmal Platz zu nehmen. Vor dem Besuch bei Marko Steiner hatten sie im Rahmen ihrer Rathausrallye die Sachbearbeiter mit Fragen gelöchert.

Wassermeister erklärt seine Arbeit

Sekundarschüler Fabio Xhafa, ließ sich im Wasserwerk der Stadt von Wassermeister Jürgen Schnier erklären, wie Hydranten gepflegt werden. Seine Schulkameraden Maximilian Gottstein und Niklas Hörsemann waren mit Bauhofmitarbeitern unterwegs und bei Grünpflege, Elektro- und Transportarbeiten dabei. Fragen beantworteten die Mitarbeiter Marco Sundermeier, Marco Wiemer, Frank Spieker, Andreas Schaar und Wolfgang Krämer.

Im Jugendtreff der Stadt traf Besuch vom Freiherr-vom-Stein- Gymnasium aus Bünde ein. Noah Mühlenweg erhielt von Jugendpfleger Andreas Keller einen Überblick über die Organisation der Ferienspiele und die Planung diverser Aktionen.

Lasereinsatz bei Kesseböhmer

Die Unternehmensgruppe Kesseböhmer in Bad Essen-Dahlinghausen konnte fünf Mädchen und elf Jungen begrüßen. Im Zentrum der Betriebsbesichtigung stand die Vorstellung der gewerblich-technischen Berufe. Höhepunkt war eine Schnitzeljagd, bei der die Schüler in diversen Abteilungen Aufgaben lösen und Experimente durchführen mussten. Zudem durften sie einen am Laser herge­stellten und mit einer Abkantbank bearbeiteten Handyhalter mit nach Hause nehmen.

Kesseböhmer rekrutiert einen Großteil seines Fachkräftenachwuchses aus den eigenen Reihen. Im Schnitt beschäftigt das Unternehmen rund 180 Azubis und duale Studenten.

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