Lashorster Laienspieler inszenieren Sauna-Spaß Beim Aufguss geht’s heiß her

Lashorst (WB). Mit der Geschichte vom »Sauna-Gigolo« hat sich die Laienspielschar aus Lashorst ein Stück ausgesucht, das alle Zutaten für einen spaßigen Theaterabend enthält. In der kommenden Woche endet die etwa sechsmonatige Probenzeit.

Von Silke Birkemeyer
Wenn die Frauen um den Masseur buhlen, lassen die Ehemänner nicht lange auf sich warten: Die Lashorster Laienspieler bringen das Stück »Sauna-Gigolo« auf die Bühne.
Wenn die Frauen um den Masseur buhlen, lassen die Ehemänner nicht lange auf sich warten: Die Lashorster Laienspieler bringen das Stück »Sauna-Gigolo« auf die Bühne. Foto: Silke Birkemeyer

Theresa (Sonja Franke), Lisbeth (Beatrix Heitkamp) und Ursel (Petra Hegner) sind vielseitig interessiert – besonders an gnadenlosem Tratsch, Klatsch und kleinen Gemeinheiten. Als zur geliebten Damensauna ein charismatischer Masseur (Dennis Burkamp) auftaucht, beginnt prompt der Kampf um seine Gunst. Die altverdiente Saunameisterin Rita Raffke (Christa Burkamp) und die von ihr informierten Ehemänner lassen sich das nicht lange gefallen.

Intrigen und Sabotage von Schwimmärmchen

So entsteht ein heiterer Mix aus Neid, Intrigen, Manipulationen und der Sabotage von Schwimmärmchen. Gute Laune ist also vorprogrammiert, wenn das eingespielte Team aus Lashorst die Sauna-Komödie in Szene setzt.

Mit elf Spielern ist die Komödie »De Sauna-Gigolo« von Andreas Wening eine besondere Herausforderung. »Wir wollten das Stück schon einmal aufführen, aber da fehlte uns an einer Stelle noch die richtige Person«, erklärte Karsten Ballmeyer, der gerade erst den Posten des Spielleiters von Günter Kleinkröger übernommen hat. Jetzt aber sind alle Positionen besetzt und Sonja Franke, Petra Hegner und Beatrix Heitkamp füllen die Rollen der bissigen Frauen mit viel Geschick und Spielfreude.

Das gilt ebenso für die anderen Protagonisten, die dem Stück die notwendige Würze geben und für reichlich Verwirrung und Lachmomente sorgen.

Drei Rollen wurden ins Hochdeutsche zurück »übersetzt«

Insgesamt 30 bis 35 Übungsabende sind notwendig, um das Stück in Perfektion auf die selbstgebaute Bühne zu bringen. Dazu kommen noch die vorbereitenden Arbeiten. »Wir müssen Spiellänge und Dialoge immer auf die örtlichen Gegebenheiten anpassen«, erläuterte Kleinkröger. Dieses Mal wurden drei Rollen des plattdeutschen Stückes ins Hochdeutsche zurück »übersetzt«. Das mache es für die jungen Spieler und natürlich auch für die jüngeren Zuschauer einfacher.

Nach über 30 Jahren Laienspiel beherrschen Routine und Gelassenheit die Proben. Der Anspruch jedoch, die Zuschauer am Dorfabend und in den folgenden sieben Aufführungen bestens zu unterhalten, sei so hoch wie eh und je.

Spielsaison beginnt am 3. Februar mit Dorfabend

Die Spielsaison 2018 beginnt am Samstag, 3. Februar, mit der Premiere in der Alten Schule in Lashorst (Dorfabend). Weitere Aufführungen im Stadtgebiet sind für Freitag, 9. Februar (19.30 Uhr inklusive Imbiss), und Sonntag, 11. Februar (14.30 Uhr inklusive Kaffee und Kuchen), in der Aula der Sekundarschule geplant. Es sind noch vier weitere Termine bei Sozialverbänden und Heimatvereinen vorgesehen, unter anderem am 18. Februar in Frotheim.

Mitwirkende: Karsten Ballmeyer (Spielleiter), Sonja Franke, Beatrix Heitkamp, Petra Hegner, Christa Burkamp, Petra Fischer, Dennis Burkamp, Maik Fischer, Günter Lusmöller, Günter Kleinkröger, Marco Fischer und Elisabeth Sandmeyer (Souffleuse).

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