Zauberhafte Atmosphäre beim Preußisch Oldendorfer Weihnachtsmarkt Fee Nela bringt den 14. Stern

Preußisch Oldendorf(WB). Eine bezaubernde Zeit hat am Samstagnachmittag in Preußisch Oldendorf begonnen. Der 14. Sternenzauber hat Besucher zum Genießen, Bummeln, Plaudern und Verweilen auf den Kirchplatz vor St. Dionysius gelockt.

Von Eva Kristina Rahe
Sternenfee Nela Twele hat jedem der Stände auf dem Weihnachtsmarkt einen Jahresstern und Sternenstaub zum guten Gelingen überbracht.
Sternenfee Nela Twele hat jedem der Stände auf dem Weihnachtsmarkt einen Jahresstern und Sternenstaub zum guten Gelingen überbracht. Foto: Eva Kristina Rahe

Bei bestem Winterwetter eröffneten Bürgermeister Marko Steiner, Pastor Michael Weber und Wilhelm Pörtner vom Gewerbevereins Preußisch Oldendorf zusammen mit der kleinen Sternenfee Nela Twele den Weihnachtsmarkt. Unterstützt wurden sie dabei von den »Maxi«-Kindern der Kita Gänseblümchen.

Weiße Weihnachten erwünscht

Kinderwünsche sind oft so leicht und gleichzeitig doch so schwer zu erfüllen, denn die Gänseblümchen-Kinder wünschten sich nichts sehnlicher, als weiße Weihnachten. Und versuchen sie , sich den Schnee herbei zu singen. »Weiße Weihnacht wünschen wir uns«, erklang es aus 30 kleinen Kehlen. Im Anschluss durfte die neue Sternenfee Nela Twele offiziell ihr Amt antreten.

Ihre erste Aufgabe bestand darin, jedem der 42 Stände auf dem Weihnachtsmarkt einen offiziellen Stern und etwas Sternenstaub zu überbringen. Eine Tradition des nun zum 14. Mal veranstalteten Sternenzaubers ist es, jedes Jahr einen neuen Holzstern herauszubringen, den die Fee überbringt. Der neue Stern wird von den Standbetreibern schon freudig erwartet. Nicht selten haben die Stände die Exemplare der früheren Jahre als Dekoration aufgehängt, so zum Beispiel Hilke Fricke und Christa Gräber. Die beiden Harlinghauserinnen betreiben seit 26 Jahren aus privater Initiative einen Glühweinstand beim »Sternenzauber«.

Die Mischung macht’s

Sie gehören damit zu den Urgesteinen des Marktes und »sind immer mit dem Herzen dabei«, erzählte Wilhelm Pörtner. Er ist zufrieden mit der Eröffnungsfeier und dem ersten Tag. »Die bunte Mischung macht es«, sagte er. »Wir integrieren die hiesigen Kindergärten und Schulen, so dass gleich zur Eröffnung viele Muttis, Papis, Omas und Opas auf den Markt gelockt werden.« Zudem seien die Stände mit Gewerbetreibenden oder privaten Initiativen aus den verschiedenen Ortsteilen Preußisch Oldendorfs besetzt. Dadurch hätten viele Leute Anreiz, zu kommen.

Strohsitze sind gemütlich

Eine gemütliche Ecke bot die rustikale Sitzrunde aus Stroh. Auf offenem Feuer wurde Gulaschsuppe und selbst gemachter Apfelpunsch angeboten. »Mit der Gulaschsuppe wollten wir eine Abwechslung zu Waffeln und Bratwurst schaffen«, erklärt Frauke van Dam. Das Feuer und die Sitzecke bietet sie zum zweiten Mal an. Kai Helms fügt an, dass die Idee aus ihrer Segelgruppe kommt. Die starke Truppe habe schon die halbe Welt zusammen bereist. Die Buden beim Sternenzauber zu betreiben, sei immer ein großer Spaß. Die gemütliche Stimmung übertrug sich schnell auf andere. In der Runde trafen sich nicht nur Freunde sondern auch Kollegen. Helms lud das Team vom Kindergarten Gänseblümchen zu einem Heißgetränk ein. Überreden musste er die Erzieherinnen nicht lange, den Kai Helms war vor mehr als 15 Jahren Elternbeiratsvorsitzender im Kindergarten.

Nur ein Wunsch blieb an diesem Wochenende in Preußisch Oldendorf unerfüllt: Schnee. Bei relativ milden Temperaturen und Sonnenschein konnten die Gäste auch den zweiten Tag des Sternenzaubers ruhig angehen.

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