Rotary-Club Lübbecke ermöglicht Menschen mit Behinderung einen Besuch der Kartbahn in Preußisch Oldendorf Einmal selbst am Steuer sitzen

Preußisch Oldendorf (lei). Sich einmal wie ein echter Rennfahrer fühlen – 25 Beschäftigte der Lübbecker Werkstätten haben das am Freitag auf der Kartbahn des Motorparks am Wiehen erlebt. Ermöglicht wurde das vom Rotary-Club Lübbecke.

Wer nicht selbst fahren wollte, konnte im Doppelkart auf die Strecke gehen.
Wer nicht selbst fahren wollte, konnte im Doppelkart auf die Strecke gehen. Foto: Lena Knickmeier

Zwischen der Lebenshilfe Lübbecke und dem Rotary-Club Lübbecke gab es schon einige Kooperationen. Zum ersten Mal durften aber jetzt Beschäftigte verschiedener Werkstätten hinter das Lenkrad eines Karts steigen. »Für den Besuch der Kartbahn haben wir uns vor allem an diejenigen gewandt, die großes Interesse an Sport und vor allem dem Motorsport haben«, sagte Rüdiger Scholz von der Lebenshilfe Lübbecke. »Es ist eine schöne Aktion, da diese Menschen sonst nicht selbst hinterm Steuer sitzen können. Auf der Kartbahn ist das nun möglich.«

Hintergrund der Aktion ist eine Benefiz-Veranstaltung, die die Rotarier voriges Jahr im Autohaus Weitkamp in Levern mit 150 Gästen abgehalten haben. Stargast damals Norbert Haug. »Von den Spenden haben wir nun zwei Fahrsicherheitstrainings für Menschen mit körperlichen Behinderungen und eben zwei Besuche der Kartbahn hier in Preußisch Oldendorf ermöglicht«, sagte Thomas Struckmeier, Präsident des Rotary-Clubs Lübbecke. In der nächsten Woche wird noch eine zweite Gruppe die Möglichkeit bekommen, Kart zu fahren.

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