Mindener in Untersuchungshaft - Opfer (30) schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr
33-Jähriger soll auf Ex-Schwager eingestochen haben

Bielefeld/Minden (WB/dpa) -

Ein 33 Jahre alter Mann soll in Minden seinem ehemaligen Schwager eine schwere Stichverletzung zugefügt haben. Das 30-jährige Opfer aus Nußloch in Baden-Württemberg wurde am Freitagnachmittag ins Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld mitteilten.

Samstag, 01.05.2021, 14:04 Uhr aktualisiert: 01.05.2021, 17:46 Uhr
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Das Opfer soll durch eine Stichverletzung in den Oberkörper verletzt worden sein. Die Tat soll sich am Freitag gegen 14.20 ereignet haben.

Der mutmaßliche Täter war demnach von Zeugen entwaffnet worden. Der Mindener wurde der Mitteilung nach festgenommen und leistete keinen Widerstand. Die Mordkommission „Prinz“ (benannt nach dem Tatort im Bereich Kaiser-/Prinzenstraße) nahm die Ermittlungen auf.

Der dringend Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld am Samstag dem Amtsgericht Bielefeld vorgestellt. Der zuständige Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Beschuldigte sitzt jetzt in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede ein. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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