Fußballprofi starb bei Unfall: Angeklagter (20) hat noch nicht Stellung genommen Junior Malandas Tod: Aufarbeitung verzögert sich

Minden/Bielefeld (dpa). Die juristische Aufarbeitung des Todes von Fußballprofi Junior Malanda verzögert sich weiter. Der Spieler des Bundesligisten VfL Wolfsburg war bei einem Unfall auf der A2 bei Porta Westfalica am 10. Januar ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat einen 20-jährigen Freund Malandas wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Der VW Touareg kam bei starkem Regen von der Fahrbahn ab. Fußballprofi Junior Malanda wurde aus dem Auto geschleudert und getötet.
Der VW Touareg kam bei starkem Regen von der Fahrbahn ab. Fußballprofi Junior Malanda wurde aus dem Auto geschleudert und getötet. Foto: Polizei Bielefeld

Der Fahrer – ebenfalls ein Fußballspieler aus Belgien – soll sich bei starkem Regen nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern gehalten haben. Nach Ermittlungen der Polizei saß der belgische Nationalspieler Malanda (20) unangeschnallt auf der  Rückbank des VW-Touareg und wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. 

Das Amtsgericht Minden wartet aktuell auf eine Stellungnahme des Verteidigers des angeklagten Fußballers. »Der Anwalt des Beschuldigten hat eine Fristverlängerung beantragt«, teilte das Gericht am Dienstag mit. Einen Termin für die Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht könne das Amtsgericht deshalb noch nicht nennen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.