Gedichtband von Hanna Wilde um ein Kapitel zur Nettelstedter Freilichtbühne erweitert
„Dat lütje Dorp“ neu aufgelegt

Nettelstedt -

Wenn es nach dem Wunsch ihres Vaters Wilhelm Korte gegangen wäre, hätte Hanna Wilde nach ihrem Lehramts-Studium in die väterlichen Fußstapfen als Dorflehrerin in Nettelstedt treten sollen. Von Peter Götz
Freitag, 02.04.2021, 15:11 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.04.2021, 15:11 Uhr
Autorin Hanna Wilde geb. Korte mit ihrem Buch „Dat lütje Dorp“. Sie selbst war in ihrer Jugend begeisterte Darstellerin auf dem Hünenbrink. Foto: Peter Götz
Stattdessen aber zog sie mit ihrem Ehemann nach Hamburg, wo sie bis zu ihrer Pensionierung in der Lehrerausbildung tätig war. Ihrem Heimatdorf blieb die kunstsinnige Pensionärin, die jetzt in Schröttinghausen wohnt, auch aus der Ferne stets treu. So widmete „Korten Hanna“ nach dem Eintritt in den Ruhestand viel Zeit und Aufmerksamkeit der regionalen Kulturgeschichte des Lübbecker Landes. Als Herausgeberin der „Neuen Nettelstedter Blätter“ recherchierte sie ausgiebig im Staatsarchiv in Münster und im Lübbecker Stadtarchiv, brachte über 20 Jahre lang ihren Nettelstedter Lesern die Ortsgeschichte anhand vieler Berichte und Fotos von historischen Begebenheiten näher. Ein bedeutender Aspekt dieser Geschichte ist die Mundart ihrer Heimat, besonders das westfälische Platt, das in den Werken der Bäuerin, Bildweberin und Dichterin Elisabeth Vieker in lyrischer Weise Zeugnis vom dörflichen Leben gibt.
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