Tag des Gedenkens: Kranzniederlegung am Platz der Synagoge
Würdiges Erinnern

Lübbecke (WB). Der in Lübbecke gute Tradition gewordene „Weg der Erinnerung“ am Tag des Gedenkens an die Novemberpo­grome, die im Jahr 1938 von den Nationalsozialisten voran getrieben worden waren, konnte wie berichtet aufgrund der Corona-Situation in diesem Jahr nicht stattfinden.

Dienstag, 10.11.2020, 15:45 Uhr aktualisiert: 10.11.2020, 15:48 Uhr
Lübbeckes Bürgermeister Frank Haberbosch (links) und Michael Wolski vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) haben am Gedenkstein auf dem Platz der Synagoge einen Kranz niedergelegt.

Um den Tag dennoch nicht ohne ein würdiges Erinnern verstreichen zu lassen, haben Michael Wolski vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Bürgermeister Frank Haberbosch stellvertretend für die Lübbecker Bürgerschaft am Gedenkstein auf dem Platz der Synagoge einen Kranz niedergelegt.

Ursprünglich sollten unter dem Titel „Angesteckt! Schlimmer als Pest und Cholera“ auch in diesem Jahr wieder das Berufskolleg, das Wittekind-Gymnasium, die Stadtschule, die evangelisch-lutherische wie die katholische Kirchengemeinde, die Stadtheimatpfleger, der DGB und die Stadt Lübbecke dabei sein. Alle Beteiligten hoffen, dass im kommenden Jahr wieder ein Gedenken in größerem Rahmen möglich sein wird.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7672001?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516047%2F
Coronavirus-Newsblog: Die aktuellen Zahlen aus OWL: 15 neue Todesfälle - Länderübergreifende Demo gegen Corona-Maßnahmen - 13 Millionen Infektionen in den USA
 Die Pandemie und ihre Folgen für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt : Coronavirus-Newsblog: Die aktuellen Zahlen aus OWL: 15 neue Todesf...
Nachrichten-Ticker