Busunternehmen Aschemeyer aus Lübbecke plant trotz Corona
Hoffen auf das nächste Jahr

Lübbecke (WB). Auf seiner Sommertour hat der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post das Gespräch mit dem Busunternehmen Aschemeyer aus Lübbecke gesucht. Begleitet wurde er von Bürgermeister Frank Haberbosch. Post war mit Margret Aschemeyer mehrfach in den vergangenen Monaten zur aktuellen Situation in Kontakt.

Dienstag, 08.09.2020, 23:50 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 23:54 Uhr
Bürgermeister Frank Haberbosch (von links), Ernst-Dieter Aschemeyer, Margret Aschemeyer mit dem Abgeordneten Achim Post.

„Wir hatten Anfang März schon Planungssicherheit für alle Fahrten in 2020. Dann ging es innerhalb weniger Tage von hundert auf null. Alle Fahrzeuge standen auf dem Hof“, beschrieb Margret Aschemeyer die Auswirkungen der Pandemie auf den Betrieb. Dennoch blicke sie zuversichtlich in die Zukunft: „Meine Eltern haben immer solide gewirtschaftet und wir vertrauen auf unsere vielen Stammkunden. Darum stellen wir jetzt den neuen Reisekatalog für 2021 zusammen und freuen uns auf viele schöne Fahrten mit unseren Gästen.“

Firmeninhaber und Seniorchef Ernst-Dieter Aschemeyer bleibt ebenfalls optimistisch: „Unser Unternehmen besteht seit 1928. Wir hatten schon immer einen Schwerpunkt auf Reisen innerhalb Deutschlands. Die fahren wir auch jetzt schon wieder.“

Freie Kapazitäten für Schülerlinienverkehr

Post und Haberbosch freuten sich über das Angebot Aschemeyers, freie Buskapazitäten auch als Verstärkerbusse im Schülerlinienverkehr einsetzen zu können.

Dazu erklärte Margret Aschemeyer: „Wenn noch zusätzliche Busse im Schülerverkehr gebraucht werden: Bei den Reisebusunternehmen wie uns sind aktuell noch freie Kapazitäten vorhanden. Die klassischen Ausflugsfahrten für Vereine, Clubs und Schulen sind leider noch nicht wieder angelaufen.“

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