Feuerwehr kann rasch löschen – starke Rauchentwicklung
Hecke gerät in Brand

Lübbecke (WB/fn). Zu einem Feuer in der Schillerstraße ist die Lübbecker Feuerwehr am Sonntagvormittag gegen 10.45 Uhr gerufen worden. Eine Hecke war in Brand geraten.

Sonntag, 09.08.2020, 16:47 Uhr aktualisiert: 09.08.2020, 16:50 Uhr
Die Lübbecker Feuerwehr ist am Sonntagvormittag zu einem Brand in die Schillerstraße ausgerückt. Eine Hecke hatte Feuer gefangen. Foto: Freya Schlottmann (Archiv)

Etwa 30 Feuerwehrkameraden des Löschzugs Lübbecke West und der Löschgruppe Gehlenbeck/Eilhausen machten sich am Sonntag nach der Alarmierung auf den Weg in Richtung Wohngebiet Heuweg. „Die komplette Kreuzung B239/B65 war verqualmt“, berichtet Einsatzleiter Arne Rautenberg von der Rauchentwicklung. Vor Ort in der Schillerstraße brannte eine etwa 1,80 Meter hohe Nadelholzhecke in einer Länge von etwa sieben Metern, sagte der stellvertretende Feuerwehrleiter. „Nachbarn waren bereits dabei, mit einem Gartenschlauch das Feuer zu bekämpfen“, schildert Rautenberg weiter. Aber wohl ohne ausreichenden Erfolg. Ein Löschtrupp unter Atemschutz konnte dann mit einem C-Rohr den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Und die Ursache? Arne Rautenberg: „Ein Anwohner hat mit einem Bunsenbrenner Unkraut vernichtet. Dabei hat sich die Hecke entzündet.“ Er sei sich sicher, das werde der Mann nach dieser Erfahrung nicht wieder machen, so der Einsatzleiter.

Der Heckenbrand ist der erste Flächenbrand für die Lübbecker Feuerwehr in diesem Sommer. Wegen der aktuellen Hitze steigt die Waldbrandgefahr aber weiter an. Am Sonntag zeigte der Gefahrenindex für den Altkreis Lübbecke noch Stufe 3 (mittlere Gefahr) an, schon heute aber soll Gefahrenstufe 4 (hohe Gefahr) erreicht werden, kündigt der Deutsche Wetterdienst an. Bis Donnerstag soll es heiß und trocken bleiben. Für Spaziergänger gilt, sich in der Natur diszipliniert zu verhalten und wachsam zu sein, wenn es im Gehölz knistert und qualmt.

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